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Vogelschutz

per Helikopter

Position einen Vogelmarker, eine Art Windspiel

amErdungs-Seil anbringt. Abgeschaltet werden

muss die Leitung nicht, 110.000 Volt können

weiterfließen, da weder Pilot noch Monteur ge­

erdet sind.

Der Vogelschutzmarkierer ist ca. 50 Zentimeter

lang und 30 Zentimeter breit. Er wird mit Klam-

mern an der Leitung befestigt. Die reflektieren-

den Streifenbahnen flattern imWind. Vögel neh-

men den so entstehenden Blinkeffekt wahr und

können frühzeitig ausweichen. Da Vögel beim

Anflugauf einHindernisgrundsätzlichnachoben

ausweichen, werden die Vogelschutzarmaturen

amErdseil, das über den stromführenden Seilen

verläuft, montiert.

Alle 25Meter wird eine solcheMarkierung ange-

bracht und das nicht ohne Grund. Denn immer

wieder sterben Vögel beim Zusammenprall mit

Hochspannungsleitungen.

tierschutz

D

ieVSEVerteilnetzhat amDillingerÖko-See

in Kooperation mit dem NABU Saarlouis/

Dillingen an den Hochspannungsleitungen

Markierungen für den Vogelschutz montieren

lassen – per Hubschrauber. Dadurch sollen im

Naturschutzgebiet Vögel frühzeitig vor den

Leitungen gewarnt werden.

Langsam nähert sich der Helikopter der West-

netz GmbHder 110-kV-Freileitung, die zwischen

Dillingen und Rehlingen über den See führt. Das

Manöver ist für den Piloten schwierig: Er muss

dicht an die Leitungen heran, aber Berührungen

natürlich vermeiden.

Als der Hubschrauber in der richtigen Position

ist, stellt rund 35 Meter über dem Boden ein

mit Gurtzeug und Karabinerhaken gesicherter

Monteurmit einer Spezialzange einen Potential-

ausgleich zwischen Freileitung und Hubschrau-

ber her, bevor er bei geöffneter Tür in sitzender