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Hagenburg und ihre Kollegin Evelyne Scholl

absolvierten einemehrjährigeWeiterbildung zur

medizinischen Fachangestellten. Mittlerweile

übernehmen sie die wesentlichen Voruntersu­

chungen im Alleingang, wie zum Beispiel die

Messung der Lungenfunktion, Hör- und Sehtest

sowie auch die Perimetrie, die Messung des

Gesichtsfeldes. Klar, dass dies nurmit der rich­

tigen Ausstattungmöglich ist. Hier unterstützte

VSE-Personalchef HarryMoser tatkräftig, denn

es kommt dem Unternehmen in jeder Hinsicht

zugute, wenn die Mitarbeiter durch obligatori­

sche Untersuchungen nicht mehr ganze Tage

sondern nur noch wenige Stunden ausfallen.

Wie sagt Karin Heid-Markenstein: „Ich bin ein

unruhiger Geist“. Deshalb wundert es nicht,

dass dies noch nicht alles ist. Sie bildet zurzeit

eine junge Frau zur medizinischen Fachange­

stellten aus. Patricia Göritz ist glücklich, bei der

VSE arbeiten zu können, denn sie erfährt in der

Berufsschule, dass es in anderen Praxen viel

weniger zu erleben gibt. „Ich bin sehr stolz, in

dieser Praxis bei Frau Dr. Heid-Markenstein

arbeiten zu dürfen. Hier bekomme ich das Rüst­

zeug für meine Zukunft.“

Vor wenigen Wochen wurde Dr. Heid-Mar­

kenstein zudem die Ermächtigung erteilt zur

Facharztausbildung in der Arbeitsmedizin. Das

ist eine ganz besondere Wertschätzung ihrer

Leistung undKompetenz, da dieseGenehmigung

in der Regel nur an große arbeitsmedizinische

Zentren vergeben wird. So ist die Freude auch

in der Führung der VSE-Gruppe groß: „Ich freue

mich sehr, eine so herausragend qualifizierte

Arbeitsmedizinerin inunseremTeamzuwissen,“

freut sich VSE-Vorstand Dr. Hanno Dornseifer.

So hat Dr. Heid-Markenstein in den letzten

Jahren zielgerichtet eine voll ausgestattete

arbeitsmedizinische Fachpraxis aufgebaut.

Ein kleines Zentrum, das sich schon nach kur­

zer Zeit reger Nachfrage erfreuen kann. „Wir

betreuenmittlerweile verschiedeneBetriebewie

zumBeispiel: die TechnischenWerkeRehlingen-

Siersburg, die Technischen Werke Merchwei­

ler, die Mitarbeiter der VSE-Kindertagesstätte

‚Meine Villa‘, die Stadtwerke Saarbrücken, die

Stadtwerke Saarbrücken Netz, verschiedene

Bäderbetriebe,“ berichtet Heid-Markenstein.

„Das Betreuungsspektrumhat sich vergrößert

und wir sind natürlich immer noch weiter auf

der Suche nach neuen Tätigkeitsgebieten. Wie

gesagt, ich bin ein unruhiger Geist und will im­

mer noch dazu lernen. Nicht stehen bleiben und

sagen: Auf diesen Lorbeeren ruhe ichmich aus,

sondern immer wieder etwas Neues finden.“

[med]

„Patientin“ Selina Altmeyer,

Patricia Göritz, Dr. Karin

Heid-Markenstein, Georgette

Hagenburg (v.l.)