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In welchen wirtschaftlichen Bereichen sehen

Sie besonderes Wachstumspotential?

In Ottweiler sind in der Bau- undDruckindustrie,

im Gesundheits- und Pflegebereich zahlreiche

Arbeitsplätze vorhanden. Ich denke, dass die

Stadt als Gesundheitsstandort deutlich an Profil

gewinnen wird. Dort ist Wachstum vorhanden.

Auf welchen Gebieten arbeiten Sie mit Unter­

nehmen aus der VSE-Gruppe zusammen? Wie

gestaltet sich die Zusammenarbeit?

Seit langen Jahren arbeitet die Stadt für die

Lieferung elektrischer Energie und die Unter­

haltung der Straßenbeleuchtungmit der energis

zusammen. Für die grundlegende Sanierung des

Ludwig-Jahn-Bades konnte damals alsGeneral­

unternehmer die FAMIS gewonnen werden. Die

VSE-Gruppe unterstützte die Stadt zudem bei

der Erarbeitung der Energieausweise für städ­

tische Immobilien. Die Stadt Ottweiler setzt wie

beim Strom auch bei Erdgas auf den bewährten

Partner energis. Die Entscheidung pro energis

hat für allePartner Vorteile, insbesondere für die

Bürgerinnen und Bürger. ImStadtteil Steinbach

profitieren die Anwohner von einer Dreifach-

Maßnahme. Mit dem Aufbau der Erdgasver­

sorgung wurden gleichzeitig Erdkabel für die

Stromversorgung und Leerrohre für Glasfaser

mitverlegt. Das ist gut für das Ortsbild und dient

den Bürgern. Von den Investitionen, die getätigt

Das Leben in Ottweiler ist so lebenswert, weil...?

die Welt noch in Ordnung ist, sich Tradition und

Moderne treffen, Raumfür Familie vorhanden ist

und Leben und Arbeiten möglich sind.

Fazit 2015 – Ausblick 2016?

Die Stadt hat Lebensqualität und zwar in viel­

facher Hinsicht. Aber die Schuldenlast drückt.

Das trifft auf fast alle anderen Städte und Ge­

meinden im Saarland zu. Der Handlungs- und

Gestaltungsspielraumwird kleiner. Aus eigener

Kraft können die saarländischen Kommunen

das Problem nicht lösen. Dennoch bleibe ich

zuversichtlich, was die Zukunft betrifft.

Was sehen die mittelfristigen wirtschaftlichen

und infrastrukturellen Planungen in punkto

Attraktivitätssteigerung der Stadt Ottweiler vor?

Die Infrastruktur - angefangen vonKindergärten,

über Schulen, hin zu Seniorenheimen, die Stra­

ßen, Plätze, Hallen und öffentlichen Einrichtun­

gen - ist in einemvergleichsweise guten Zustand.

Diesen Standard gilt es zu erhalten. Projektewie

die Sanierung des Bahnhofsgebäudes für eine

zukünftig neuartige und öffentlicheNutzung, die

Sanierungder Sporthallen „ImAltenWeiher“ und

anderen mehr gehen wir an, wenn die Finanzie­

rung gesichert ist.

Interview mit Herrn Holger Schäfer,

Bürgermeister von Ottweiler

kommunal

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