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zunehmenden Anforderungen an die Mitarbeiter

lassen kleinere und mittlere Unternehmen ver­

stärkt über ein Outsourcing ihrer IT-Landschaft

nachdenken. Zu komplex ist der Umgang, zu

gefährlich inzwischen die Cyberattacken und

einfach zu teuer, die ITnotdürftig selbst zubetreu­

en. „Außerdem bieten die virtuellen Plattformen

denKunden neue Vertriebsmöglichkeitenwie das

Beispiel energis zeigt“, betont Niko Hayn. Das

neue Kundenbindungssystem, neue Produkte

wie AC/DC-Strom in der deutschlandweiten Ver­

marktung, der neue online-Service viaWhatsApp

für Strom in Saarbrücken oder der Austausch

zu sozialen Netzwerken oder Internetportalen

zeigen, was bei neuen Vertriebskanälen im Netz

alles möglich ist.

Die eingesetzte VMware-Lösung unterstützt

zudem den gesamten Workflow mit passender

Schnittstelle zur SAP-Software bei prego servi­

ces. Das gilt zum Beispiel für die gesamte Kun­

denabrechnung. „Kunden nutzen immer häufiger

den einfachsten Kanal“, sagt Christophe Dezes.

Das zeige die Erfahrung. Neue Medien, E-Mail,

WhatsApp, SMS, Twitter, Telefon, Print – der

Kunde nutzt das, was er gerade zur Verfügung

hat und was ihm als bequem erscheint. Darauf

müssen sich dieUnternehmen einstellen. energis

hat IT-mäßig die Basis gelegt – gemeinsam mit

VSE NET.

[nea]

VM

ware

steht für virtual machines. Schon

der Begriff verrät, dass es um Zukunft

geht, um virtuelle Computerwelten, um neue

Möglichkeiten. Hinter VMware steckt die virtu-

elle IT-PlattformvonMarketing und Vertrieb der

energis (MV), gemanagt, gewartet und geschützt

imRechenzentrumder VSENET. Sie ist seit rund

eineinhalb Jahren im Einsatz, stets verfügbar

und bildet die Basis für IT-Anwendungen von

MV. Auf ihr laufen die Fäden zusammen, wenn

es beispielsweise um Webanwendungen, neue

Online-Services oder neue digitale Vertriebs-

maßnahmen geht.

Vor demStartschuss 2014 galt es erst einmal, die

im Laufe der Jahre gewachsene IT-Landschaft

im energis-Vertrieb zu konsolidieren, mit dem

Ziel, die Kosten der Hardware deutlich zu redu­

zieren. Christophe Dezes und Sandra Hentschel

von energis sowie Niko Hayn von VSE NET be­

gleiteten das Projekt von Anfang an. Ein klares

Anforderungsprofil, faire Aufgabenteilung und

echtes Teamwork waren von Beginn an die Vor­

aussetzungen für die zügige und erfolgreiche

Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projekts.

Die physikalischen Server der energis wurden

zu einer Art Standardserver im Rechenzentrum

zusammengefasst, auf dem eine Vielzahl soge­

nannter virtueller Server aufgebaut ist. energis

steuert die darauf laufenden Anwendungen mit

den entsprechenden Zugriffsrechten. Um das

Management dieser Serverlandschaft sowie

die entsprechenden Firewalls kümmert sich

VSE NET. „Mit dieser Lösung sind wir nicht nur

deutlich schneller und sicherer geworden“, freut

sich Christophe Dezes. „Wir sparen zudem rund

50 Prozent der Hardwarekosten pro Jahr ein.“

Neue Vertriebschancen

Das macht das Projekt so interessant für andere

Unternehmen, die mit ähnlichen Anwendungen

in den virtuellen Welten des online-Handels un­

terwegs sind. Kaum ein Unternehmen, das sich

den IT-Anforderungen von heute mit all seinen

Chancen und Risiken sowie demeinhergehenden

Kostendruck entziehen kann. „Da kommt das

neue Rechenzentrum der VSE NET in Saarwel­

lingen gerade recht“, erklärt Niko Hayn vom

Vertrieb. „Unsere virtuellen Lösungen werden

auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden

gleich welcher Größenordnung individualisiert.“

Die vielen gesetzlichen Bestimmungen, die

Sicherheitsaspekte, die laufenden Kosten und

Investitionen für IT-Hardware und selbst die

>Weitere Infos:

christophe.dezes@energis.de

niko.hayn@vsenet.de

Virtuelle Welten

machen’s möglich

Neue IT-Plattform von energis und VSE NET

Niko Hayn, Christophe Dezes

und Sandra Hentschel im

Rechenzentrum Saar 1