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Verstärkte Zusammenarbeit gefordert

Leistungen erweitern, investieren, um sich im

Wettbewerb zu behaupten oder konsequent

den Ressourceneinsatz zu optimieren. Kli-

nikbetreiber und Anbieter von Gesundheits-

dienstleistungen stehen oftmals vor dieser

grundlegenden Entscheidung. Lang betont

Möglichkeiten einer verstärkten Zusam-

menarbeit ganz unterschiedlicher Partner.

Neubauten von Kliniken beispielsweise oder

umfassende Sanierungsmaßnahmen in be-

stehenden Krankenhäusern kosten Geld. Auf

diesem Feld ist durch eine optimierte Zusam-

menarbeit der jeweiligen Partner wie Planer,

Energieversorger, Banken, Zulieferer oder

Handwerksbetriebe sicherlich noch Potential,

also Luft nach oben. Gerade der Energiebe-

reich mit großen Einsparmöglichkeiten wird

von Betreibern leider noch unterschätzt.

Künftige Entwicklungen

Auf die Entwicklungen im Gesundheitswe-

sen angesprochen betont Armin Lang drei

wesentliche Punkte. Die Nachfrage nach

Gesundheitsdienstleistungen und nach indi-

viduellen pflegerischen Hilfen werde allein

deshalb zunehmen, weil es immer mehr

Hochbetagte, sprich über 80-Jährige, gäbe.

Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen

ändert sich. Immer mehr Menschen wollen

länger fit bleiben, sich gesund ernähren und

Krankheiten vorbeugen. Darauf müssen Ge-

sellschaft und Wirtschaft sich einstellen. Und

drittens: Die Menschen wollen in ihren eigenen

vier Wänden möglichst lange selbstbestimmt

leben. „Altersgerechtes Wohnen bedeutet

umbauen, mehr in den „Gesundheitsstandort

Wohnung“ rechtzeitig und richtig investieren.

Das bedeutet ein ungemeines Potential für

die Wirtschaft.“

Der nächste Gesundheitskongress im April

kommenden Jahres soll daher das Thema

AAL Ambient Assisted Living als Schwerpunkt

haben.

[nea]

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Stefan König, Wirtschaftsministerin

Anke Rehlinger, Jürgen Raber und

Armin Lang auf dem FAMIS-Stand (v.l.).