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Ansiedlungsgebiet für Kleinbetriebe, Mittel­

stand und Global Player

Grenzüberschreitende Möglichkeiten und

attraktive Bedingungen für Wirtschaft und

Handel machen die Gemeinde nicht nur zur

Wahlheimat von Kleingewerbe und mittelstän-

dischen Betrieben aus ganz unterschiedlichen

Branchen, sondern auch zur Anlaufstelle

weltweit operierender Unternehmen.

Das Industriegebiet „Häsfeld“ ist dabei mit

rund 50 Hektar zusammenhängender An-

siedlungsfläche eines der größten Gewerbe-

und Industriegebiete des Saarlandes. Dort

haben sich unter anderem das renommierte

Logistik-Unternehmen DACHSER, die auf dem

Sportsektor tätige Firma Amer Sports und der

Nahrungsmittelhersteller Nordgetreide aus

Lübeck angesiedelt, nicht zuletzt, weil das Ge-

biet durch den Bau der grenzüberschreitenden

Autobahnanbindung B 269 neu / RN 33 zur

international bedeutenden Produktions- und

logistischen Verteilstätte geworden ist.

D

ie Zeiten, in denen die Menschen in

Überherrn im Spannungsfeld zwischen

deutscher und französischer Zugehörigkeit

lebten, sind längst Geschichte. Heutzutage

sind es vielmehr die Vorteile der Grenzlage,

die die Gemeinde zu einem wichtigen Wirt­

schaftsstandort und zu einem beliebten Platz

zum Leben machen.

In Überherrn leben ca. 13.000 Bürgerinnen

und Bürger in den Gemeindebezirken Altfor-

weiler, Berus, Bisten, Felsberg, Überherrn

und Wohnstadt. Die Gemeinde erstreckt sich

auf fast 35 Quadratkilometern entlang der

Grenze zu Frankreich. Nach einem ständigen

Wechsel der Staatszugehörigkeit nach der

Französischen Revolution und dem Ersten

und Zweiten Weltkrieg gehört Überherrn als

Folge des Saar-Referendums zu Deutschland,

hat sich vor allem seit den 90er Jahren zu

einem attraktiven Wirtschaftsstandort entwi-

ckelt und versteht sich heute als „ein kleines

Stück Europa“.

kommunal

portrait

Überherrn

Wirtschaftskraft und Lebensqualität im Grenzland