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Die Magister-

arbeit umfasst

die Edition der

noch unveröf-

fentlichten Arbeit des saarländischen Autors

Alfred Petto: „Auf der Drehscheibe. Aus dem

Tagebuch eines Rechtspflegers.“

Diese Forschungsarbeit geht nun ein in den

neuen, von Erich Baunach und Prof. Günter

Scholdt herausgegebenen Prosaband „Stim-

men aus dem Saarstaat“. Dieses Buch vereint

saarländische Autoren, die sich in den zehn

ersten Nachkriegsjahren zu Wort meldeten,

u.a. Johannes Kirchweng, Maria Croon, Hans

Bernhard Schiff, JohannesKühn, LudwigHarig,

Roland Stiguliszky und eben Alfred Petto.

Das Buch „Stimmen aus demSaar-Staat“ wird

am 17. April im Casino der VSE-Hauptverwal-

tung in Saarbrücken offiziell vorgestellt. Alle

Interessenten sind herzlich dazu eingeladen.

Erich Baunach hat einen neuen Karriereweg

in der saarländischen Literaturwissenschaft

eingeschlagen. „Das war die absolut richtige

Entscheidung“, sagt er. Und zum Abschluss

gibt er uns noch diesen Rat mit auf den Weg:

„Die VSE-Mitarbeiter sollten doch die Chance

nutzen, sich als Gasthörer für ein Fach ihrer

Wahl an der Uni einzuschreiben. Das bereichert

und hält jung!“

[med]

D

iese Frage stellen wir alle uns immer

wieder ein­mal. Denn durch Ortswechsel,

VersetzungoderRuhestand verlierenwir viele

berufliche Wegbegleiter und Arbeitskollegen

aus den Augen. Wir wollen hier im kontakt

an Mitarbeiter und Weggefährten erinnern.

In dieser Ausgabe:

Erich Baunach

Er ist vielen Kolleginnen und Kollegen in der

VSE noch ein Begriff, auch deshalb, weil er

seiner alten Arbeitsstätte und seinen früheren

Kollegen immer wieder einenBesuch abstattet.

Baunach war von 1974 bis 2001 bei der VSE

beschäftigt. Als diplomierter Wirtschaftsinge-

nieur war er unter anderem für den Abschluss

von Strom- und Gaslieferungsverträgen für

Sonderkunden zuständig und auch für deren

Betreuung. „Das war eine ausfüllende und sehr

interessante Tätigkeit“, blickt Baunach heute

zurück, nicht ohne Wehmut. Denn er hat gerne

für die VSE gearbeitet, so fiel es ihmnicht leicht,

mit 55 in den Ruhestand zu gehen. Aber, nach

sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile,

nahm er das Angebot schließlich an.

Wer rastet, der rostet, aber nicht ErichBaunach.

Für ihn ergaben sich schnell ganz neueHeraus-

forderungen und Perspektiven. Baunach ging

wieder an die Uni, erst als Gasthörer, später

als Seniorstudent der Fächer Germanistik und

Geschichte. 2012 schloss er das Studiumabmit

dem Titel Magister artium.

Was macht eigentlich ...?