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einen Kunden angelegt wurde. Auf dieser Seite

gibt es dann Rezensionen etc. Dies alles ohne,

dass dieGeschäftsführung einen Schimmer da-

von hatte. Arbeitgeberbewertungsplattformen

sind ein weiteres Beispiel, wo sich durchaus

ehemalige Mitarbeiter unvorteilhaft äußern.

Solche unkontrollierten Aktionen schaden dem

Unternehmen. Diesen neuen Anforderungen

müssen sichUnternehmenprofessionell stellen

und das ist auch möglich.

Was unterscheidet den hmstr vom klassischen

Pressemonitoring?

Ein Pressemonitoring ist mehr oder weniger

statisch. Der hmstr ist agil und flexibel. Dem

hmstr ist es egal, wer über das Unternehmen

schreibt. Ob ein Journalist, ein Kunde, einBlog-

ger, etc. Der hmstr bereitet alle Informationen

strukturiert auf und zeigt, wenn es Handlungs-

bedarf gibt. Außerdem kann man Reichweiten

darstellen und so erkennen, ob eine kritische

Äußerung Auswirkung hat oder nicht. Ebenso

werden Multiplikatoren und sogenannte Influ-

encer erkannt und dargestellt. Der hmstr kann

somit auf neue Situationen eingehen. Wenn es

beispielsweiseProblememit einembestimmten

Thema gibt, das plötzlich neu aufschlägt, dann

kann der hmstr sofort neu ausgerichtet werden

und das Unternehmen hat diese neue Situation

ab dem Moment voll auf dem Radarschirm.

Wie sieht der Kommunikationsexperte Oliver

Schottek die Entwicklungen in Social Media?

Ich denke es bleibt spannend. Wirmerken, dass

alles viel zielgerichteter wird. Das sogenannte

Targeting ermöglicht es mittlerweile Zielgrup-

pen weltweit zu adressieren, wie es bisher mit

keinem anderen Medium möglich war. Gerade

für B2B-Unternehmen eröffnen sich da un-

glaubliche Chancen. Es wird baldmöglich sein,

dem zukünftigen Kunden maßgeschneiderte

Werbung auf Basis seinesNutzerverhaltens auf

Social Media Plattformen einzublenden. Und

dies nicht nur innerhalb des jeweiligen Netz-

werks, sondern auf allenmöglichenWebseiten

und das endgerätunabhängig. Der potentielle

Kunde wird quasi über alle Geräte, die er be-

nutzt, angesprochen. Auf seinem Smartphone,

seinem Tablet und seinem Rechner. Die Cus-

tomer Journey wird so komplett abgebildet

werden. Das wird das DigitaleMarketing weiter

voran bringen und das klassische Marketing

immer stärker in Erklärungsnot bringen. [lh]

Die VSE imNetz!

Neben der klassischen Homepage sind wir als

VSE auch bei Facebook, Twitter, XING und Vimeo

aktiv.

So ist z. B. unser Facebookauftritt auf die Ziel-

gruppe der zukünftigen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter gerichtet. Hier versuchen wir die

entsprechenden Informationen kurzweilig zu

präsentieren.

Twitter dient hauptsächlich dazu aktuelle

Presse­informationen noch schneller der inte-

ressierten Zielgruppe zugänglich zu machen.

Über XING bieten wir alle aktuellen Unterneh-

mensinformationen in kompakter Form dar.

Die Filmbeiträge der VSE-Gruppe platzierenwir

seit Juni letzten Jahres auf Vimeo. Hauptgrund

für diesen Schritt war die Qualität, die hohe

Geschwindigkeit der Seite und der Umstand,

dass die Links (URL) zu den Filmen dauerhaft

bestehen bleiben sollten. In der schnellen Welt

des Internets soll der User auch in ein, zwei

Jahren den entsprechenden Filmbeitrag noch

finden.

Alle diese Links finden Sie auf der Startseite

unserer Homepage

www.vse.de

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Ober-hmstr Dr. Oliver Schottek