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ie kann man der Vielzahl von Telefonaten mit

zig Millionen Minuten pro Monat und Inter-

netdiensten inpunktoRechnungslegungund

TarifierungHerrwerden? Für dieminutengenaueAbrech-

nung solcher Datenvolumina hat die Billingabteilung

der artelis eine hochleistungsfähige Plattform für Rech-

nungslegung angeschafft.

DieUmsetzungdieses Projekts dauerte ein Jahr und kos-

tete rund eineMillionen Euro. Für Abteilungsleiter Chris-

toph Fisch und den Projektverantwortlichen Sascha En-

gel war diese Investition absolut notwendig. „JedenMo-

nat können wir künftig rund 80 Millionen Kommunika­

tionseinheiten verwalten. Dahermusstenwir unbedingt

die Stabilität unserer Anwendung und die Leistungs­

fähigkeit erhöhen sowie dieMöglichkeiten schaffen, die

zunehmende Datenmenge zu bearbeiten” erklärt Chris-

toph Fisch.

Die enorme Datenzunahme erklärt sich vor allem durch

die wachsende Nachfrage der Kunden nach Produkten

undDienstleistungen aus der artelis-Gruppe, wie Telefo-

nie (Festnetz, mobil, Servicerufnummern), Breitbandver-

bindungen, Internet oder Fernsehen.

Hinzu kommen die Partnerunternehmen wie Reseller,

lokale Netzbetreiber oder City Carrier, die als White-La-

bel-Partner die Produkte und Lösungen der artelis-Gup-

pe auf Rechnung ihrer eigenen Kunden liefern. „Unsere

neue Softwarelösung erlaubt es unseren Partnern, ihre

Rechnungslegungkünftig selbst zuverwalten. Siewurde

auch gleich so angelegt, umneue Partner integrieren zu

können,” betont Sascha Engel, der sichumdie technische

Umsetzung gekümmert hat.

Außerdem sollten die beiden Rechnungssysteme der

Cegecom in Luxemburg und der VSE NET imSaarland zu

einemFakturierungssystemzusammengeführt werden,

um effizienter zu werden und Kosten zu sparen.

Die neue leistungsfähigere Version bietet zudem viele

Vorteile für denKunden: Sie ist flexibler, kannaufWunsch

die Rechnungen in mehreren Sprachen angeben, sie ist

transparenter und liefert Informationenpräziser undde-

taillierter. Außerdem ist sieeffizienter undkannAnfragen

der Kunden schneller beantworten. Unddas alles gemäß

den neuesten Anforderungen der Regulierungsbehör-

den in Luxemburg und Deutschland.

Dankdieser Entwicklungenbleibe artelis nahamKunden

mit einemMehr anTransparenzundeiner sehr hohenGe-

nauigkeit, ob nun in Luxemburg oder inDeutschland, so

diebeidenProjektverantwortlichen. Bereits bei der alten

Version gab es weniger als ein Prozent Reklamationen.

Die Chancen stehen gut, dass diese Zahl weiter sinkt.

Seit September konnte das Billingteam die ersten po-

sitiven Auswirkungen feststellen und die Kundennähe

weiter verstärken. Dort, wo Fragen oder Verbesserungs-

bedarf bestand, konnte in noch kürzerer Zeit eine Lö-

sung gefunden werden und das in Deutsch, Französisch

oder Englisch.

Selbst wenn die Rechnungslegung auf den ersten Blick

einfach erscheint, sie lässt sich nicht nur auf Kunden-

wünsche, auf Druck und Versand reduzieren. Sie ist viel

komplexer als man denkt. Sie erfordert umfangreiches

Know-howderMitarbeiter, die sowohl den individuellen

Rechnungsprozess als auch die dazugehörige Software

beherrschen müssen.

Unter der Leitung vonMonikaGroßundAbteilungsleiter

ChristophFischerledigendie sechsMitarbeiterinnenund

Mitarbeiter folgende Aufgaben:

Administration Rechnungslegung: Sascha Engel, Chris-

toph Fisch. Assistenten Rechnungslegung: Erika Schau-

ber, Nadine Göbel, Anna Balzer und Sabrina Bock.

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Weitere Infos:

christoph.fisch@vsenet.de

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t

e

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schnell , transparent und kundennah

Rechnungslegung