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„Das künftige Energiesystem wird nicht nur

dezentraler, sondern auch sehr viel digitaler

sein als unsere derzeitige Stromversorgung.

Zugespitzt könnte man formulieren, dass es

im Kern darum geht, dass Transistoren bei-

spielsweise Trafos intelligentermachen. Diese

Intelligenz hinzubekommen, dazu haben wir

im Saarland mit unserer Kompetenz in der

Informatik eine Menge zu bieten.

Wir sind nicht nur Energieland, sondern auch

Informatikland. Wir können IKT, was ja auch

eindrucksvoll der IT-Gipfel gezeigt hat, der im

November in Saarbrücken stattgefunden hat!

AlsMinisterpräsidentin undWissenschaftsmi-

nisterin freue ich mich, dass wir diese Kompe-

tenz in Verknüpfungmit unseremKnow-How

als Energieland bei Designetz breit einbringen

können. Das Vorhabenpasst sehr gut inunsere

Innovationsstrategie. Und ichbinbeeindruckt

von dem starken Auftritt, den die Partner bei

Designetz aus Energieversorgung, Industrie,

Hochschulenund Forschungsinstitutenbisher

hingelegt haben.

Ichpersönlichbin sehr gespannt auf die neuen

Lösungsansätze, die die Designetz-Partner

austüfteln wollen.“

„Das Zusammenspiel zwischen intelligenten

Netzen und dem Strommarkt müssen wir

möglichst perfekt organisieren. Dazu liefert De-

signetz gute Lösungen. Die zehn saarländischen

Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen,

sind Mitglieder von LIESA (Landesinitiative

Energieinnovation Saar) und haben dort auch

zusammengefunden. Dass sie nun am SINTEG-

Forschungsprogrammmitarbeiten, ist ein Beleg

für die erfolgreiche Arbeit der Landesinitiative.

Mit der Teilnahme an Designetz investiert das

Saarland rund 18 Millionen Euro, davon sind

mehr als 10 Millionen Euro Fördergelder des

Bundes.Damit schaffenwirwichtigeGrundlagen

für das Gelingender Energiewende:Wir können

zukünftige Schritte besser vorausplanen und

Erfahrungen damit sammeln, wie unser Ener-

giemarkt mit nahezu vollständig erneuerbaren

Energieressourcen stabil gesteuert werden kann.

Für ein Industrielandwie das Saarland ist eine be-

ständigeundsichereStromversorgungbesonders

wichtig. Sokönnenwir zeigen, dass Industrieund

Erneuerbare Energien sich nicht ausschließen.

Die saarländischen Unternehmen können sich

mit dem Forschungsprojekt an der Spitze der

bundesdeutschen Energieszene etablieren.“

Statements zu Designetz von

Ministerpräsidentin

Annegret Kramp-Karrenbauer

und

Wirtschaftsministerin

Anke Rehlinger