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dazu, die Betriebliche Sozialberatung schon

früh aufzusuchen, „sobald sich die Gedanken

im Kopf nur um die Probleme am Arbeitsplatz

drehen, sollteman etwas tun.“ Nicht erst, wenn

die Situation eskaliert sei.

„Ängste blockieren, Ängste erzeugen Druck“,

betont der Diplom-Sozialpädagoge und fügt

hinzu: „Oft beginnt ein Teufelskreis, bei dem

manche Beschäftigtennur einenAusweg sehen:

Die Flucht in eine Droge, es kann zu Alkohol-

und Tabletten-Missbrauch kommen.“ Indiesem

Bereichhat HaraldGregorius viel Erfahrung, der

Saarländer gilt als Fachmann bei Suchterkran-

kungen und für Suchtprävention. Der Diplom-

Sozialpädagoge ist seit 1988 freiberuflicher Trai-

ner & Berater. Seine Arbeitsschwerpunkte sind:

Suchtpräventions-,Gesundheitsförderungs- und

Arbeitssicherheitsprogramme in verschiedenen

Branchen; Coaching von Führungskräften und

deren Angehörigen in beruflichen und privaten

Krisen, Konflikt- und Zeitmanagement.

Mitarbeiter und Führungskräfte suchen das

Gesprächund seinenRat. „AuchFührungskräfte

brauchenHilfe. Viele wissen, dass ihnen bei der

Fülle von Aufgaben, die ihnen immer mehr zu-

getragenwird, ungenügendZeit für dieMitarbei-

ter bleibt. Es findet kaum eine Kommunikation

untereinander statt. Stress und Überforderung

schürenKonflikte“, beschreibt HaraldGregorius

das Dilemma. Auf der anderen Seite fühlten sich

vieleMitarbeiter nur noch alsNummer in einem

Betrieb. Und stellten fest, soGregorius, „der Chef

nimmt mich nur noch wahr, wenn etwas nega-

tiv ist.“ Manche Vorgesetzte drückten sich vor

Klarheit. Und wenn der Mitarbeiter dann nicht

mehr folgen könne, kommt der Vorwurf: „Muss

ich das auch noch alleine machen.“

Ein offenes, vertrauliches Gespräch mit fachli-

cher Unterstützung helfe, das Klima der Kälte,

das Begriffe wie Digitalisierung und Professio-

nalität zusätzlich schürten, zu durchbrechen.

„Emotionen und Gefühle sind wichtig, und die

muss man auch ausdrücken können. Professio-

nalität bedeutet nicht, keine Gefühle zeigen.“

Das gelte für Mitarbeiter und Führungskräfte

gleichermaßen.

Das Beratungsangebot von Harald Gregorius

und seinem Team beinhaltet folgende Schwer-

punkte:

Psychische Belastungsfaktoren z. B. Burnout,

Ängste, Depressionen

Suchtprobleme z. B. Alkohol, Medikamente,

Spielsucht

Private Probleme z. B. Partnerschaft , Krank-

heit, Schulden

Konflikte am Arbeitsplatz z. B. mit Kollegen,

Vorgesetzten, Mobbing

sowie sonstige Fragen.

[ml]

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Diplom-Sozialpädagoge

Harald Gregorius