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der Informations- und

Telekommunikationstech-

nik – die IT-Abteilungenbei

ZF haben alleHände voll zu

tun. So auch im Saarland.

Dort kümmert sich Oliver

Künzer gemeinsam mit

seinem Team von 26 Mit-

arbeiternumdie komplette

IT-Infrastruktur, unterstützt durch weitere

IT-Kollegen, die an anderen ZF-Standorten be-

schäftigt sind. Bei einemGlobal Player wie ZF ist

natürlich auchdie IT-Organisation global aufge-

stellt und dieMitarbeiter arbeiten international

in „virtuellen“ Teams zusammen. Dabei geht

es zunehmend weniger um die Commodity-IT

wie Einrichten und Betreuen der PC, denn das

sindDienstleistungen, die bereits seitmehreren

Jahren durch externeDienstleister erbracht wer-

den. Die IT-Mitarbeiter bei ZFhaben somitmehr

Zeit, sich um Innovationen und Projektarbeit

zu kümmern. Denn die Herausforderungen

seien immens groß, erklärt Oliver Künzer,

der mit dem Großteil seines Teams seit knapp

zwei Jahren in Neunkirchen-Wellesweiler sitzt.

„Die Produktionsprozesse in den Werken sind

hochautomatisiert, die Datenmengen nehmen

aufgrund der Digitalisierung exponentiell zu, d.

h. wir brauchen hohe Speicherkapazitäten, die

Datenleitungenmüssen hochverfügbar, redun-

dant und sicher sein.Wir redenvonBandbreiten

im Gigabit-Bereich.“

Auf Konzernebene weltweit setzt ZF auf die

Dienste des WAN-Providers OBS Orange Busi-

ness Services, aber in den jeweiligen Regionen

baut ZF auf die Kompetenz flexibler und zuver-

lässiger Telekommunikationsdienstleister vor

Ort. Schon seit vielen Jahren ist VSENET kompe-

tenter Partner von ZF imSaarland. Gleiches gilt

imÜbrigen auch für die VSE selbst, die fast alle

Standorte von ZF deutschlandweit

mit Erdgas beliefert.

VSE NET hat die saarländi-

schen Standorte von ZF an

ihr Glasfasernetz angebunden

und stellt die gewünschten Band-

breiten wie vom Kunden gewünscht

zur Verfügung. Schnell, unkompliziert,

zuverlässig und vertrauenswürdig sei die

Zusammenarbeit zwischen ZF und der VSE

NET, hebt Oliver Künzer hervor. Darauf setze

man auch in Zukunft. Denn eines ist sicher:

Die Digitalisierung schreitet immer schneller

voran, erfasst alle Bereiche

in einem hochtechnisier-

ten Unternehmen. Die

Datenmengen nehmen

weiter zu, schon aufgrund

der weiteren Automatisie-

rung im Rahmen von In-

dustrie 4.0-Anwendungen

oder der Verarbeitung der

sensorischen Daten beim autonomen Fahren.

Gleichzeitig steigen die Ansprüche der Kunden:

Sie wollen erfahrbare Mehrwertdienste, die

zunehmend auch aus der Cloud bereitgestellt

werden sollen.

[nea]

Das Unternehmen ZF

ist ein weltweit führender Technologiekon-

zern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik

sowie der aktiven und passiven Sicherheits-

technik. Das Unternehmen, das am 15. Mai

2015 TRW Automotive übernommen und als

Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik

in den Konzern eingegliedert hat, ist an rund

230 Standorten in rund 40 Ländern vertreten.

Im Jahr 2015 hat ZF mit 138.300 Mitarbeitern

einen Umsatz von 29,2 Milliarden Euro

erzielt.

Um auch künftig mit innovativen Produkten

erfolgreich zu sein, wendet ZF jährlich rund

fünf Prozent des Umsatzes (2015:

1,4 Milliarden Euro) für Forschung und

Entwicklung auf. ZF zählt zu den weltweit

größten Automobilzulieferern.

www.zf.com

Oliver Künzer von ZF im Gespräch

mit Erwin Zimmermann (r.)

von der VSE NET.