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Saarland und durch Synergieeffekte als Tochter

des Traditionsunternehmens VSE AG.“

Levacher sieht Saarlouis aktuell bei der Glas-

faserversorgung auf gutemWeg. „So haben wir

jüngst den Ausbau des schnellen Datennetzes

FTTC – Fiber to the Curb, also Glasfaser bis zum

Gehweg – in Saarlouis zeitgenau abgeschlossen.

Jetzt können 4500 Haushalte mit schnellem In-

ternet unter der Dachmarke

,schlau.com‘

mit

versorgt werden“, so Levacher. „2016 werden

wir mit dem Ausbau von FTTH, Fiber to the

Home, beginnen, also Glasfaser bis ins Haus.

Das ermöglicht noch schnellere Verbindungen

als bisher.“

„Die VSE hat uns von Anfang an mit ihrem

Knowhow beim Ausbau unserer

Telekommunikationsnetze,

Telefon und Internet,

unterstützt“, so der

Stad twerke-Che f.

Heute versorgen wir

schon rund 1500

Wohneinheiten der

kommunalen Woh-

nungsbaugesell-

schaft GBS mit

Glasfasernetzen

und damit schnellem Internet“, sagt

Levacher.

Überall ist die VSE NET, wo es um

schnellesNetz geht, mit anBord. „Wo

Leitungen ersetzt oder neu verlegt

werden, packen wir gleich Leerrohre

für Glasfasernetz nach dem vorliegenden

Masterplan dafürmit rein“, so Levacher. Das gilt

für das Gewerbegebiet „Metzer Wiesen“ oder

für das Wohngebiet „Donnerpark“. Beim saar-

ländischen Ansiedlungsgelände-Paradepferd

‚Lisdorfer Berg‘ haben die Stadtwerke Saarlouis

auch ein Glasfasernetz aufgebaut. Die VSE

NET ist hier auch mit im Boot und wird für die

Unternehmen dort eine hochleistungsfähige

Daten-Übertragung zur Verfügung stellen.

Die Zusammenarbeit zwischen VSE NET und

Stadtwerke vollzieht sich also in Arbeitsteilung.

„Wir bauen die Infrastruktur,

also das Netz inklusive

der aktiven Komponen-

ten, VSE NET ist dann

derBetriebsführer des

Netzes. Wir verkaufen

ihr Übertragungs-

leistung, also den ,bit

stream‘. So produziert

mit diesem bit stream

die VSE NET etwa die ,schlau.

com‘-Produkte, die von den Stadtwerken dann

vertrieben werden“, sagt Levacher.

Die mittlerweile seit gut zehn Jahren funktio-

nierende partnerschaftliche Zusammenarbeit

im synergetischen Ausbau von Glasfaser in

Verbindung mit Strom-, Wasser- und Gas-

leitungen bezeichnet Löhner als wirklich

gut. Geschäftskunden in Saarlouis

„können heute schon komplexe

Anforderungen mit direktem Glas-

faseranschluss mit Bandbreiten von

deutlich über 1 Gigabit/s realisieren“,

so Löhner. Die VSE NET sorgt für den

Betrieb der technischen Infrastruktur

und die Netzüberwachung. „Insgesamt

schaffen wir durch unsere regionale Nähe und

Schnelligkeit Mehrwert für beide Seiten und für

die Saar-Wirtschaft.“ Letztlich profitieren auch

die Stadtwerke ebenso wie andere Kunden vom

gemeinsamen Einkauf der VSE NET (Minuten,

Telefone, Fritzboxen) durchgünstigeKonditionen

(„economy of scales“), so Löhner.

Unterm Strich fasst Ralf Levacher die Zusam-

menarbeit mit der VSE-Gruppe so zusammen:

„Mit VOLTARIS kooperieren wir bei Zählern, mit

der VSENET in der gesamten Informations- und

Kommunikationstechnik, mit VSE Trade bei

Strom- undGasbeschaffung,mit der FAMISbeim

Betrieb von Heizungsanlagen und mit der ener-

gis bei der Betriebsführung. InAnlehnung anden

bekannten Spruch der Schlacht von Königgrätz

könnte man auch sagen: Getrennt marschieren,

vereint erfolgreich schlagen.“

[ur]

Ralf Levacher

Michael Löhner