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elina Altmeyer und Carolin Hussinger fragen Mit­

arbeiter der VSE-Gruppe, was sie mit ihrem Unter-

nehmen verbindet, was sie gut finden oder was verbes-

serungsfähig ist. Heute: DavidHoffritz, Mitarbeiter inder

Energiebeschaffung.

David Hoffritz, 34 Jahre jung und ist mittlerweile auch

schon 14 Jahre in der VSE-Gruppe. Nach seinem Abitur

2000 hat er ein Jahr Zivildienst im Krankenhaus geleistet

und begann dann im Jahre 2001 ein duales BWL-Studium

bei der FAMIS GmbH.

In den 3 Jahren des dualen Studiums wechselte er häufig

die Abteilungen, doch nicht nur Abteilungen der FAMIS

standen auf demPlan, auch bei der VSE war er eingesetzt.

So auch imRechnungswesen, was ihmgleich so gut gefiel,

dass er seine Diplomarbeit in diesem Bereich schrieb.

Nach erfolgreichemStudiumblieb er dann imRechnungs-

wesen der VSE AG. AbNovember 2007machte er 2,5 Jahre

lang in Abendform den Bilanzbuchhalter. Das hieß: jeden

Samstag und alle 2 Wochen freitags nach der Arbeit noch

Vorlesungen. Im Juni 2010 schloss er erfolgreich die Prü-

fung zumBilanzbuchhalter ab. ImNachgangwechselte er

zur Finanzbuchhaltung und machte im Jahre 2013 einen

Zertifikatslehrgang zum InternationalenBilanzbuchhalter.

David Hoffritz war schon immer neugierig und offen für

Neues! So kam es, dass er im Mai 2014 von der Finanz-

buchhaltung in die Organisationseinheit „E“ als Bilanz-

kreismanager wechselte. Dort ist er sozusagen ins kalte

Wasser gesprungen und es hieß learning by doing. Das

angeeignete Wissen im Rechnungswesen brachte ihm

hier leider nicht sehr viel. Doch für David kein Problem,

ihm gefällt es, sich jeden Tag neuen Aufgaben zu widmen.

Bei EB laufen die Dinge etwas anders als in den anderen

Abteilungen der Hauptverwaltung. Das ist eine „kleine

eigene Welt“, sagte er. Dort läuft ein 3-Schichtensystem

und das Büro ist rund um die Uhr besetzt. Viele Kollegen

sieht er deshalb leider nicht mehr so oft.

Die Frühschicht beginnt um 6 Uhr am Morgen, sie ist

mit ein bis zwei Personen besetzt. Neben dem in jeder

Schicht anfallenden Intraday-Handel (z. B. für Kraftwerk,

Speichergeschäft Gas) werden hier die Prognosen für den

nächsten Tag erstellt. Das heißt anhand vonWettervorher-

sagen, Erfahrungen und Wochentag wird prognostiziert,

wie viel Stromamnächsten Tag gebraucht wird. Die Daten

müssen bis 10.30Uhr vorliegen und anRWEgemeldet wer-

den, das bedeutet Stress für die Kollegen. Danach beginnt

manmit den Gasprognosen in ähnlicher Vorgehensweise.

In der Mittagsschicht ab 14 Uhr ist man dann alleine auf

Schicht. Hier rückt derBörsenhandel für Gas unddie damit

verbundenenAbläufe imGasgeschäft stärker in denFokus.

Dann wird man von der Nachtschicht um 22 Uhr abgelöst.

Diewahrscheinlich auch „gruseligste“ Schicht, zumindest

für die weiblichen Kolleginnen. Kein Pförtner, der einen

beimEingang freundlich begrüßt, die Gänge leergeräumt

und mausestill.

Manhatmeist zwei verschiedeneSchichten in einerWoche.

Diese Umstellung ist für den Körper am schwierigsten.

Des Öfteren müssen die Kollegen und Kolleginnen für

einander einspringen. Jeder Arbeitsausfall muss durch

das restliche Team getragen werden, was auch schon zu

Überstunden führt. Das 24/7 Schicht-System steckt – wie

schon gesagt – noch in den Kinderschuhen…

Davids 16 Monate junger Sohn Jonathan findest das eher

klasse, dann ist Papa auch mal morgens oder mittags da.

Auch wenn der Schlaf darunter leidet, sollen Familie und

Freunde schließlich nicht zu kurz kommen.

[sa/ch]

vse intern

Mein Job – meine VSE ...

... David Hoffritz