Background Image
Previous Page  45 / 48 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 45 / 48 Next Page
Page Background

45

und Leo Petry – diemir viel Vertrauen schenkten

und mich all meine innovativen Ideen ausleben

ließen – wäre vieles in den 42 Dienstjahren nicht

möglich gewesen. Sie erkannten schon früh, dass

ich – der sture Hesse – mir ungern in Projekte

reinreden ließ. Nur wenn es nötig war, zeigten

sie mir meine Grenzen, allerdings ohne weitere

Nachbeben!“, so erinnert Wacker sich heute.

Dieter Wacker war übrigens auch „Erfinder“ der

heute noch bestehenden Azubischulung amMitt-

wochnachmittag. Auch das Firmendrachenboot

brachte er im Jahre 2000 ins Wasser. Zur 1000-

Jahr Feier der Stadt Saarbrückenmeldete sich die

VSE zumersten Drachenbootrennen auf der Saar

an. Vier Teams kämpften damals um den Sieg.

Hintergrund war der Gedanke der Teambildung

im Rahmen der ersten Gespräche zwischen VSE

und VVS, auchwenn hierfür der guteHolzboden im

Besprechungsraum 110 leiden musste. Gemein-

sammit seinemTeamübteWacker auf denStühlen,

die um den bootsförmigen Besprechungstisch

standen, sitzend und mit Besenstielen bestückt

das Taktgefühl beim Paddeln.

Im Jahre 1999 wurde Dieter Wacker zusätzlich

die Abteilungsleitung KV (kaufmännische Ver-

brauchsabrechnung) übertragen, die 2005 von

prego services übernommen wurde. Von 2005

bis zum Ruhestand im Jahre 2011 war er Leiter

der Führungskräfteentwicklung und arbeitete

zusätzlich noch in einer Doppelfunktion bei prego

services GmbH als Prokurist.

ZumEnde seinerKarriere „wohnten“mit ihmca. 60

Mitarbeiter oder besser gesagt Mitarbeiterinnen

in der bekannten VSE-Villa am Saarbrücker Sta-

den. Die hohe Frauenquotewar sehr auffällig und

die Begründung sehr sportlich: Er ist bereits seit

40 JahrenDamen-Handballtrainer (heute noch im

Trainerstab desHCSSt. Johann Saarbrücken) und

wer sich im Sport als Teamplayer bewies, dem

gab er auch gerne die Chance, sich beruflich zu

bewähren.

Die Frage, ob die Umstellung zum Ruheständler

für ihn schwierig war, verneint er. Er arbeitet

temporär immer noch als Coach für Teament-

wicklung bei saarländischen Kommunen und

deren Gesellschaften. Das sieht er aber eher als

Hobby. Ihn freut auch die gewonnene Zeit fürmehr

Lebensqualität, die zum Beispiel darin besteht,

mit seiner Frau lecker Essen zu gehen und bei

schlechtem Wetter Filme aus alten Dokumenta-

tionen zu digitalisieren, neu zu „schneiden“ und

mit zeitgenössischer Musik zu untermalen.

Zum Schluss strahlte Dieter noch einmal und

betonte „In der VSE steckt noch viel Potenzial,

wie schon gesagt, eswar und ist eine geile Firma!“

Wir sind uns sicher, es gibt noch vieleGeschichten

zu erzählen und freuen uns auf weitere Treffen

mit ihm!

[sa/ch]

Die hohe Frauenquote

in der "Alten Villa" hat

Dieter Wacker sichtlich

genossen ...