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einzigeMusikschule in öffentlicher Trägerschaft

imgesamtenLandkreis. Derzeit werden dort von

45 Lehrerinnen und Lehrern rund 1.000 Schüle-

rinnen und Schüler unterrichtet. Die Angebots­

palette reicht von Elementarkursen für Klein-

kinder im Babyalter über musikalische Früher-

ziehung bis hin zum instrumentalen Einzel- und

Gruppenunterricht für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene. Sozial Benachteiligte sowie Schü-

lerinnen und Schüler, die aktiv inMusikvereinen

spielen, profitieren von einer Beitragsermäßi-

gung.

Mit einer Vielzahl an öffentlichen Veranstaltun-

genwie zumBeispiel Schülerkonzerten oder der

jährlichen Kulturwoche ist die Musikschule

längst zu einem wichtigen Bestandteil des kul-

turellen Lebens im Landkreis geworden. Jedes

Jahr feiern die Schülerinnen und Schüler zudem

Erfolge bei Musikwettbewerben auf Regional-

und Landesebene.

Da die Musikschule die bisherigen Räumlichkei-

ten in St. Wendel nicht weiter nutzen konnte, hat

sich der Kreistag zur Erhaltung der Institution

für einen kleinen Neubau am Cusanus-Gymna-

sium entschieden.

Neben den Baukosten, die vom Landkreis mit

Förderung des saarländischen Innenministeri-

ums getragenwurden, schlugen hoheKosten für

die Ausstattung des Neubaus zu Buche, die die

finanziellen Möglichkeiten des Musikschulver-

eins überforderten. Die VSE-Stiftung unterstützt

die Neuausrichtung mit 5.000 Euro.

Wie sehen die 18- bis 29-jährigen ihre Berufs-

und Zukunftsperspektiven im Saarland?

Das ist die zentrale Frage einer gemeinsamen

Studie desRadiosenders bigFMundder htwsaar,

die vor dem Hintergrund des demographischen

Wandels große Bedeutung hat und nicht zuletzt

deshalb von der VSE-Stiftung mit 3.000 Euro

gefördert wird.

EineEmnid-Studie aus demJahr 2014 hat bereits

belegt, dass zwei Drittel der jungen Saarlände-

rinnen und Saarländer gerne im Saarland blei-

ben würden. Die als wenig positiv wahrgenom-

menen Berufs- und Karrierechancen führen

allerdings in vielen Fällen zur Abwanderung.

Die Studie hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt,

Anhaltspunkte für Rahmenbedingungen zu

identifizieren, damit junge Leute auch Perspek-

tiven für eine Zukunft im Saarland sehen.

Zu diesem Zweck soll zum einen festgestellt

werden, wie sich die Leistungsträger von mor-

gen im Saarland fühlen, welche Prioritäten sie

für ihre Zukunft setzenundwie stark derWunsch

ausgeprägt ist, im Saarland zu bleiben. Zum

anderen soll auch abgefragt werden, welche

Angebote saarländische Unternehmen dem

Nachwuchsmachenmüssen, umdas Land auch

zukünftig nachhaltig attraktiv zu machen.

Auf Basis der jetzigen Erkenntnisse soll die

Studie alle zwei Jahre aktualisiert werden, um

die Grundlage für Maßnahmen zu schaffen, die

dem demographischen Wandel im Saarland

entgegen wirken. (md)

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Der Geschäftsführer der VSE-

Stiftung Hans-Jürgen Weber

(3. v.r.) bei der Scheckübergabe

an die wissenswerkstatt.

>Weitere Infos:

ernst-elisabeth@vse.de