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Schulen sowieweitereEinrichtungen. DieGruppe

beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter vornehmlich imSaarland, Rheinland-

Pfalz undNordrhein-Westfalen sowie inHessen.

Neue Strukturen für die Herausforderungen

der Zukunft

Eng arbeitet die Marienhaus Unternehmens-

gruppemit der „cusanus trägergesellschaft trier

mbh“ (ctt) zusammen. Diese bringt indengroßen

Trägerverbundweitere vier Krankenhäuser, vier

Rehakliniken und 18 Altenheime ein.

Mit der konsequenten Weiterentwicklung hat

sich die Unternehmensgruppe eine schlagkräf-

tige Struktur gegeben, um die künftigen Her-

ausforderungen gezielt und effizient anzugehen.

Unter derMarienhaus Holding GmbHgibt es die

drei selbständigen Sparten Marienhaus Klini-

ken GmbH, Marienhaus Senioreneinrichtungen

GmbH und die Marienhaus Dienstleistungen

GmbH. Hinzu kommen die Marienhaus Bildung

und die Marienhaus Hospize.

Interessante Perspektiven

für die VSE-Gruppe

Seit Anfang 2016 beliefert energis alle Einrich-

tungen der Unternehmensgruppe deutschland-

weit mit Strom. Das sind 73 Millionen Kilowatt-

stunden. Und die KEW Neunkirchen ist seit

Anfang 2015 bundesweiter Erdgaslieferant für

die Marienhaus Unternehmensgruppe.

Mit im Boot sitzt auch die FAMIS. Sie ist einer

der drei Kompetenzpartner der Marienhaus

Dienstleistungen GmbH in punkto Energieef-

fizienz – entwickelt und realisiert derzeit drei

so genannte Leuchtturmprojekte mit Block-

Heizkraftwerken in Ottweiler, Neunkirchen

und Hermeskeil. Zudemarbeitet FAMIS bereits

an der Planung und Umsetzung eines Block-

Heizkraftwerks in der Fortbildungseinrichtung

am Standort Vallendar.

Der Auftakt für eine vielversprechende Zu-

sammenarbeit zwischen kompetenten und

motivierten Partnern ist gemacht. Schon jetzt

steht der Energiedatenmanager VOLTARIS mit

einem bundesweiten Konzept für den Mess-

stellenbetrieb in den Startlöchern. Und auch

mit demTelekommunikationsdienstleister VSE

NET arbeitet die Unternehmensgruppe bei In-

ternet und Glasfaseranbindung bereits lange

zusammen.

[nea]

.... nachgefragt ....

Stefan Pallier leitet und steuert mit einem Team von fünf Mitarbeitern

in Dillingen den Aufbau des Facility Managements in der Marienhaus

Dienstleistungen GmbH. Der stellvertretende Geschäftsbereichsleiter

Facility Management war u. a. schon in den Hochwaldkliniken

Weiskirchen tätig und hat bereits früher Projekte mit der VSE-Gruppe

umgesetzt.

Kontakt: Was gehört zu Ihrem Aufgabenspektrum?

Stefan Pallier: Von zentraler Stelle aus erbringen wir Dienstleistun-

gen für die jeweiligen Standorte der Marienhaus-Gruppe und setzen

Standards. Das Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig. Nehmen wir

das Beispiel Projektumsetzung eines Block-Heizkraftwerks: Ge-

meinsam mit unseren Fachplanern entwickeln wir Konzepte in den

so genannten Kompetenzteams, definieren Standards und handeln

beispielsweise Rahmenverträge mit Herstellern aus. Wir überneh-

men die Projektsteuerung von der Planung und Genehmigung über

die Förderung und Umsetzung bis zur Fertigstellung. Wir liefern ein

Rund-um-Service-Paket. Ein anderes Beispiel ist der Energieein-

kauf. Der wurde von uns dienstleistend für alle Standorte gebündelt

deutschlandweit ausgeschrieben.

Wie funktionieren die Kompetenzteams?

Unser Anspruch ist es, mit qualitativ hochwertigen undwettbewerbs-

fähigen Leistungen bei unseren Kunden zu überzeugen. Wir haben

aufgrund unserer Erfahrung drei verschiedene Partner mit unter-

schiedlichen Stärken in die Kompetenzteams geholt. Das sichert

zusätzliches Spezial-Know-howund vermeidet Abhängigkeiten durch

Monopolstellungen. Gemachte Erfahrungen aller Partner fließen

immer wieder in neue Projekte mit ein. Es ist ein ständiger Verbes-

serungsprozess. Denn jedes Projekt ist anders, individuell und wird

immer im laufenden Betrieb umgesetzt. Die daraus resultierenden

Vorteile geben wir an unsere Kunden weiter. Er profitiert von mo-

dernstemtechnischenKnow-howzu finanziell günstigenKonditionen.

Gemeinsammit den Partnern haben wir jeweils zwei bis drei Leucht-

turmprojekte definiert.

Wo sehen Sie zusätzliche Möglichkeiten der VSE-Gruppe?

Wir stehen ja erst amAnfang einer für beide Seiten gewinnbringenden

Zusammenarbeit. Die Bereitstellung von Regelenergie über unsere

Notstromaggregate ist so ein Thema, das derzeit mit der VSE unter-

sucht wird genauso wie der Messstellenbetrieb mit VOLTARIS. Für

innovative Lösungen sind wir jederzeit offen.

Armin Duchstein von FAMIS, Stefan Pallier

von Marienhaus Dienstleistungen und Ralph

Müller von energis (v.l.) besprechen Details

für ein „Mehr an Energieeffizienz“.