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vse-gruppe

erlebnisbericht

E

isen imNordsaarland. Von der Gondel einer

der drei neuen Windenergieanlagen (Vestas

V126-3.3 MW) der VSE AG und ihrer Partner in

Nohfelden-Eisen mit einer Gesamtinvestition

von rund 17 Mio. Euro schweift der Blick an

einem schönen Sommertag weit übers grüne,

nordsaarländische Land. Wir sind an einem der

höchsten Punkte im Saarland: Der Windpark

liegt ca. 530 Meter über Normal Null, dazu

kommen die 137 Meter Nabenhöhe – macht

zusammen 667 Meter über Normal Null. Zwar

keine alpinen Höhen, aber dennoch ganz schön

hoch.Wir steckendenKopf –gesichertmit einem

schweren Karabinerhaken – aus der Gondel, in

deren Innern die Technik der Windstromerzeu-

gung mit Getriebe (mit rd. 1.200 Liter Getriebe-

öl!) und Generator untergebracht ist.

Sicherheit ist alleroberstes Gebot beim Aufstieg

in die Kernzelle der „grünen“ Stromerzeugung

einerWindenergieanlage. Zusammenmit Dr.-Ing.

Frank Schmeer, dem Leiter des VSE-Bereichs

„Erneuerbare Energien“, lassen wir den Blick

über unsere sanft gewellte, nordsaarländische

Landschaft streichen. Wie gesagt: Safety first!

Keine Bewegung ohne Sicherung. Für unsere

Sicherheit sorgen Marc Bonner und Hannes

Kerber von der FAMIS. Und natürlich: In der

Zeit, in der wir uns vorsichtig in der Gondel

bewegen und die Aggregate bestaunen, Erin-

nerungsfotos „schießen“, ist – auch hier safety

first! – die Stromerzeugung abgeschaltet: Die

drei Rotorblätter, an deren Spitze ganz oben

bei stolzen, rund 200 m Höhe deutlich über 300

km/h anliegen, sind vom Getriebe abgekoppelt

und bewegen sich träge im Trudelbetrieb. Wir

sind also da oben sozusagen „spannungslos“.

Die Nase

im Wind ...

Erlebnisbericht vom Windrad

in Nohfelden-Eisen