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making of

vse i tern

Mein Job ... meine VSE ..

kanntgabe der Ziele für die Betriebsausflüge.

Das ist heute gar nicht mehr denkbar!

Das glauben wir gerne! Aber jetzt sitzt du hier

im Kraftwerk als Assistentin der Kraftwerks­

leitung. Wie kam es dazu?

2008 wurde ich Assistentin unserer Kraftwerks­

leitung in Ensdorf. Zuerst bei Herrn Michaelis

und jetzt seit 2014 bei Herrn Dr. Blug.

Von deinem Büro aus hast du einen schönen

Ausblick auf das Kraftwerk, wie viel bekommst

du von dem ganzen Tagesgeschäft im Werk

eigentlich mit?

Das Verwaltungsgebäude wird von unseren

Mitarbeitern im Kraftwerk humorvoll als

„Schlafhaus“ bezeichnet, daraus mache ich mir

natürlich nichts …

Zu dem Geschehen im Kraftwerk kann ich nur

aus Sicht der Nichttechnikerin sprechen: Ich

habe riesengroßen Respekt vor den Maschinen,

aber vor allem vor den Mitarbeitern. Ihnen ge­

lingt es immer wieder, das Kraftwerk amLaufen

zu halten. Mich begeistert die Leidenschaft, mit

der die vielenMitarbeiter vor Ort arbeiten, damit

alles funktioniert. Ich bin mir sicher, ohne diese

motivierten Mitarbeiter hier am Standort wäre

vieles anders ausgegangen. Das Kraftwerk

wurde schon des Öfteren „tot gesagt“ aber – es

hat sich immer wieder durchgeboxt!

Kannst du etwas zu der Entwicklung der Ener­

giewirtschaft sagen und dem „Reagieren“ der

VSE?

Ich empfinde die Entwicklung der Energie­

wirtschaft als sehr schnelllebig. Sie ist nicht

vorhersehbar oder beeinflussbar. Gegenüber

den politischen Entscheidungen fühlt man

sich oft machtlos! Die VSE ist nach wie vor ein

sehr interessanter Arbeitgeber mit vielfältigen

Aufgabengebieten und verschiedenenWeggabe­

lungen, siehe Bonanza …

Wenn du nicht gerade auf der Arbeit bist, was

machst du in deiner Freizeit?

Wenn ich nicht meinem Job als Mutter von zwei

Töchtern nachgehe, bin ich sehr sportlich. Ich

leite zum Beispiel jeden Montag das Core- und

funktionelle Training imKraftwerk Ensdorf. Das

Thema Sport und Gesundheit liegt mir sehr am

Herzen.

Welche drei Eigenschaften sind dir privat sowie

beruflich wichtig?

Das ist einfach: Offenheit, Ehrlichkeit und Zu­

verlässigkeit!

Vielen Dank, liebe Nicole, für dieses Gespräch.

W

as ist die VSE für dieMitarbeiterinnenund

Mitarbeiter? Ein verantwortungsvoller

Arbeitgeber, eine Herausforderung, eine Lei-

denschaft, …? kontakt will es wissen.

Carolin Hussinger und Selina Altmeyer fra-

gen MitarbeiterInnen aus der VSE-Gruppe.

Heute: Nicole Weber, Assistentin der Kraft-

werksleitung in Ensdorf

kontakt: Hallo Nicole,viele kennen dich, aber

wie lange du schon bei der VSE arbeitest und

wie dein Werdegang ist, wissen die Wenigsten.

Nicole Weber: Ich habe nach der Schule eine

Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauf­

frau absolviert, allerdings nicht bei der VSE.

Hierher kam ich erst 1986 und begann im

Einkauf des Kraftwerks Ensdorf. Im Anschluss

kam ich zur Hauptverwaltung nach Saarbrücken

ins technische Schreibzimmer und 1988 dann

ins Vorzimmer des Betriebsrates der VSE AG.

Der Betriebsratsvorsitzende war zu dieser Zeit

Rainer Altmeyer; Stellvertreter Felix Dittgen.

Es war eine wirklich sehr schöne Zeit. Jedem

Mitarbeiter war klar, in diesem Unternehmen

sitzt man sicher bis zur Rente. Die Uhren ha­

ben damals eben noch etwas anders getickt.

Wichtigste Themen bei der Vorbereitung für die

Betriebsversammlungwaren damals die Anzahl

der ausgegebenen Deputatkleidung und die Be