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Merzig-Wadern. Auch bin ich als 2. Vorsitzender

der Wein- und Kulturfreude Kreuzberg (Merzig)

in unserem Weinberg tätig. Übrigens ist der

Jahrgang 2015 wieder hervorragend gelungen.

Die Trauben hatten ein Mostgewicht von 97 °

Oechsle. Unser Winzer konnte rund 1.200 Fla­

schen abfüllen“. Das klingt nach reichlich Arbeit!

Trotzdem bleibt Zeit für seine Leidenschaft, die

Jagd. Auch für die Wildverarbeitung und die

Pflege des Reviers. Mit seinemJagdhund, einem

kleinen Münsterländer, macht das besonders

viel Spaß. Den hat Heiner selbst ausgebildet! Er

hat alle erforderlichen Prüfungen mit Bravour

bestanden und er hört aufs Wort! „Ich habe ihn

Leo genannt, weil ich schon immer einen Leo

haben wollte, der auf mein Kommando hört. ;-)“

Aber auch der Kontakt zu seinen alten Wegge­

fährten und Kollegen kommt nicht zu kurz. Ab

und an gehen sie noch zusammen wandern oder

was essen. „Das ist alles noch sehr freund­

schaftlich.“

ZumSchluss noch unsere klassische Frage: „Wie

siehst Du die Entwicklung der VSE bzw. der

Energiewirtschaft?“

„Die Energiewirtschaft steht durch die geänder­

ten Rahmenbedingungen vor großen Herausfor­

derungen. Die VSE ist – denke ich – durch die

frühzeitig eingeleitete Diversifizierung und die

zahlreichen kommunalen Beteiligungen ganz

gut aufgestellt. Und nicht zuletzt sorgt die Prä­

senz der energis-Mitarbeiter in der Fläche, dass

wir ein Gesicht haben und nicht „der anonyme

Versorger von irgendwo“ sind.“

[ch/sa]

und startete als Ingenieur in der damaligen

Bauabteilung und als Vertreter des Betriebsstel­

lenleiters. Die Leitung der Betriebsstelle über­

nahm ich dann 1991.“

Allerdings war das nicht das Servicezentrum

Merzig wie wir es heute kennen. Heiner erklärt,

dass der Standort Merzig erst 1996 zu einem

Servicezentrum wurde, dessen Leitung ihm

übertragen wurde. Mit Übernahme dieser Posi­

tion wurde ihm dann auch Handlungsvollmacht

erteilt und später 1999mit Gründung der energis

auch die Prokura.

„Ich bin heute noch sehr stolz auf die hochmoti­

vierte Truppe von damals: Meine engsten Mitar­

beiter waren Rudi Federspiel und Wolfgang

Martin, Eva Federspiel, Jaqueline Kammer-

Bastong, Elke Dahmen. Nicht zu vergessen, die

Techniker, Meister undMonteure. Wir waren alle

ein klasse Team! Besonders dankbar bin ich

auch, dass in all diesen Jahren kein schwerer

Unfall passiert ist.“

Als 2004 die Umstrukturierung von energis

GmbH und energis Netzgesellschaft mbH be­

gann, wurde er dann Leiter Netzbereich West.

4 Jahre später ging Heiner Peifer in den Ruhe­

stand. Ruhestand? … nein, nur was die VSE-

Gruppe betrifft.

Umtriebig, wie er ist, lässt der Mann keine Lan­

geweile aufkommen. NachweiteremNachhaken

wird uns auch klar warum. Von der energis ist er

noch nicht ganz abgenabelt.

„So bin ich noch in den Aufsichtsräten der TWL,

SWW und SWM. Und als Fachberater Energie­

versorgung im Krisenstab des Landkreises

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