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making of

Zum einen halte ich es für wichtig, von Zeit zu

Zeit das vertraute, gewohnte Umfeld, die per­

sönliche Komfortzone sozusagen zu verlassen.

Dabei stelltman sich aktiv den Fragen: was läuft

gut, was weniger, was macht mich zufrieden

und was sollte ich ändern. Zum anderen wirft

ein unbekanntes Umfeld ein völlig neues Licht

auf vermeintlich bekannte Themenfelder. Zu­

sätzlich wird man mit neuen Fragestellungen

und Aspekten konfrontiert. Das erweitert den

Erfahrungshorizont,man lernt dabei eineMenge.

Konnten Sie sich das Unternehmen und auch

den neuen Job aussuchen oder ist das ein

bisschen wie Job-Lotto?

Ein bisschen Lotto ist natürlich immer dabei, da

eine Rotation für beide beteiligten Gesellschaf­

ten passen muss. Für mich gab es mehrere

Optionen und ich hatte das großeGlück dass eine

T

homas Lehmann kam vor etwa einem

halben Jahr zur VSE. Eigentlich ist der

Diplomingenieur Leitende Führungskraft bei

Westnetz. Aber, neugierig wie er nun mal ist,

wollte Lehmann noch andere Arbeitsfelder

kennen lernen und ein anderes Unternehmen.

Das Angebot Job-Rotation macht es möglich.

Dem RWE-Konzern ist es wichtig, seine Mitar-

beiter über deneigenenBereichhinaus blicken

zu lassenund den eigenenErfahrungshorizont

zu erweitern.

Nach dem ersten halben Jahr bei der VSE zieht

Thomas Lehmann im Gespräch mit Marie-

Elisabeth Denzer eine erste Bilanz:

Thomas, wie kommen Sie auf die Idee, den

Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit zu wechseln,

und mal ganz woanders hinzugehen?

Im Grunde gab es für mich zwei Beweggründe.

jobrotation

... mal über den Tellerrand gucken ...

Ein Netzingenieur

von Westnetz bei der VSE