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werden, profitiert auch das lokale Handwerk in

Form von Aufträgen. Die Zusammenarbeit mit

energis läuft sehr gut.

Wie sehen Sie die Zukunft des Freibads?

Positiv und dies auch dank der Unterstützung

durch Vereine. Es gibt neben der DLRG einen

aktiven Förderverein, so dass auch hier beson­

dere Aktivitäten angeboten werden. Ein Übriges

leistet ein engagiertes Freibadteam. Kleine und

großeSchwimmerinnenundSchwimmer danken

das mit ihrem regelmäßigen Besuch. Mit dem

bewährten Einsatz der Absorberanlage haben

wir oft bereits ab Anfang Mai Wassertempera­

turen oberhalb von 20 Grad Celsius.

Wie wichtig ist das Bad für Ottweiler?

Das Bad gibt es seit Jahrzehnten und ist seit der

Sanierung vor einigenJahrenwieder gut frequen­

tiert. Es wird hoffentlich auch in Zukunft einen

entsprechendenStellenwert beibehalten. Freibä­

der, Fußballfelder, Hallen, Spielplätze, Parkan­

lagen, Naherholungsgebiete oder andere öffent­

liche Einrichtungen gehören zu einer Stadt dazu.

Was ist bislang in Ottweiler im Bereich der

erneuerbaren Energien gebaut worden und

was ist in Zukunft geplant?

In Ottweiler sind zwei Solarparks mit einer

Gesamtleistung von 5,6 MWp sowie über 200

Dachanlagen mit rund 6 MWp am Netz. Zudem

liefern derzeit 10 Windenergieanlagen in zwei

Windparksmit einer Gesamtleistung von rund 25

MWpumweltfreundlichenWindstrom. Interkom­

munal wurde von der Energiegenossenschaft

Fürth eG in unserem Stadtteil Fürth und dem

St. Wendeler Dörrenbach eine Nahwärmever­

sorgung auf Basis erneuerbaren Energien

aufgebaut. Zudem wurde im letzten Jahr etwa

die Hälfte der Ottweiler Straßenbeleuchtung

auf energiesparende LED-Technik umgerüstet.

Für die Zukunft erwarten wir einen weiteren,

allerdings geringeren Zubau bei der Solar­

stromerzeugung. Für den weiteren Ausbau der

Windkraftnutzung werden dieWeichen über das

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Berlin

gestellt. Wir als Stadt Ottweiler haben das Un­

sere getan und im Jahre 2014 entsprechende

Konzentrationszonen für die Windkraftnutzung

ausgewiesen, in denen auch noch weitere

Windenergieanlagen errichtet werden können.

In Abhängigkeit des bürgerschaftlichen Enga­

gements könnte auch im Stadtteil Mainzweiler

eine Nahwärmeversorgung nach dem Fürther

Modell errichtet werden. Auch im Bereich der

Energieeinsparung wollen wir weitere Projekte

umsetzen, etwa bei der energetischenSanierung

von städtischen Liegenschaften.

[md]

Linke Seite: Der historische Marktplatz.

Links: Barockpavillon mit Rosengarten.

Unten: Hessehaus und Quarkbrunnen,

„Viel los beim Altstadtfest ...“

>Weitere Infos:

www.ottweiler.de

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