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arolin Hussinger und Selina Altmeyer fragen Mit-

arbeiterInnen der VSE-Gruppe, was sie mit ihrem

Unternehmen verbindet, was sie gut finden oder was

verbesserungsfähig ist. Heute: HarryKlein, Mitarbeiter

in der Poststelle K M-BS.

Hallo Harry, du bist ja ein Urgestein der VSE. Erzähl

uns dochmal ein paar Eckpunkte deines Berufslebens:

Am 1. Oktober 1991 begann ich als „Springer“ (Haus-

meister und Pförtner im Wechsel) meinen Job bei der

VSE. Vor 15 Jahrenwechselte ich dann zur FAMIS GmbH.

Und seit 2009 arbeite ich bei KM-BS. Dort verteile ich die

interne und externe Post an meiner berühmten „Post-

wand“. Außerdem bin ich auch für die Kopierzentrale

zuständig.

Wie siehst du die Entwicklung der Energiewirtschaft

und das Reagieren der VSE?

Die aktuelle Situation im Kraftwerk Ensdorf macht mir

Sorgen, da vieles durch die Politik entschieden wird. Die

VSE kann nur reagieren, uns sind die Hände ein Stück

weit gebunden. Hundert Kollegen mit ihren Familien

wissen einfach noch nicht, was mit ihnen in 2 bis 3 Jah-

ren geschehen wird. Ich kann nur hoffen, dass meine

Kollegen dann in der VSE-Gruppe gut unterkommen.

Was wünschst du dir für die Zukunft des Unterneh-

mens?

Ichwünschemir, dass niemand entlassenwird! Idealer-

weise soll das KWE weiterlaufen. Und es fällt mir auch

immer schwer, wenn unsere Azubis nach der Ausbildung

die VSE-Gruppe verlassen. Gerade wenn sie auch in

meiner Abteilung lernten. Es waren bisher immer gut

ausgebildete Schüler/innen. Ich empfinde es als

Verlust, sie gehen zu lassen.

Möchtest du etwas verändern oder bewirken?

Ja, die Kluft zwischen den älteren und jüngeren

Kollegen ist mir zu groß! Mir ist Freundlichkeit

und Respekt sehr wichtig und ich würde mich

freuen, wenn das Familiengefühl aus den alten

Zeiten wieder aufleben würde.

Würdest du jobtechnisch alles wieder so

machen?

Ja! Unsere Poststelle ist ja auch ein wenig wie

einWohnzimmer, hier redendie Leute offenüber

ihre Sorgen und ihr Glück. Wir sind hier alle bei

K M-BS sehr offen für unsere Kollegen. Grund-

sätzlichmöchte ichmich noch bei meinemtollen

Team und meiner Chefin Frau Klein bedanken.

Wir arbeiten nach demMotto „Wer helfen kann,

hilft!“. Ich glaube, dass manche Kollegen der

VSE sich nicht so ganz bewusst sind, dass hier

jeder auf jeden angewiesen ist.

Nenne Eigenschaften, die dir wichtig sind!

Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und

keine „Schwätzer“! Denn ich binmehr Praktiker

als Theoretiker ;-)

Ein kurzes Schlusswort …

Ich identifiziere mich immer noch gerne mit

meiner Firma. Ichwünsche der VSE-Gruppe und

allen alten sowie jüngeren Kollegen viel Erfolg.

Man kann immer noch stolz sein!

vse intern

Mein Job – meine VSE ...