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E

s war eine Odyssee. Als die Einladung

zur 100-Jahr-Feier der VSE an die prego-

MitarbeiterinBrigitteLuxEnde letztenJahres

nach 3½Jahren als unzustellbar zurückkam,

begann die Suche nach Frau Lux. Sie war mit

Eintritt ins Rentenalter auf die Philippinen

ausgewandert. Mit Hilfe früherer Arbeits-

kollegenkonnte der Kontakt zu ihr schließlich

doch hergestellt werden. VSE-Kollege Frank

Schneider besuchte sie sogar, anläßlich sei-

nes Urlaubs, in ihrer neuen Heimat.

Frau Lux, sind Sie immer noch glücklich in

Ihrer neuen Heimat?

Ja klar, sonst wäre ich ja nicht immer noch

hier! (Grins).

Was machte und macht die Philippinen für

Sie so reizvoll?

Zunächst mal das Wetter! Meistens gut warm,

im Moment haben wir Hochsommer und

morgens um 10 Uhr schon 35 Grad. Allein der

Gedanke, Strümpfe und geschlossene Schuhe

anziehen zu müssen, ist mir ein Graus. Die

Insel Panglao hier ist relativ klein, aber gut

geschützt, dadurch besteht keine Tsunami-

Gefahr und die Taifune ziehenmeistens vorbei.

Zum Tauchen geht’s auf die Nachbarinsel

„Cabilao“, das ist nicht weit und immer einen

Kurztripwert. Hier vor Ort gehe ich nicht mehr

Tauchen, da ist esmir inzwischen zu voll (lacht).

Können Sie beschreiben, wie Sie dort leben?

Ich habe ein Haus mit Garten gemietet und

lebe mit 2 Hunden und 5 Katzen. Im Haushalt

hilft mir ein Hausmädchen und für den Garten

habe ich einen Gärtner. Das könnte ich mir

in dieser Form in Deutschland nicht leisten.

Zum Großeinkauf gehts auf Bohol, ca. 18 km

entfernt. Da bekommtman ziemlich alles, was

man zum Leben braucht. Es ist nicht immer

alles vorhanden, die Zulieferungen machen

manchmal Probleme, was bei über 7.000

Inseln natürlich nachvollziehbar ist.

Ist es das Paradies, was man sich dort er-

wartet? … oder gibt es auch Schattenseiten?

Bekanntlichhat jedesParadies seineSchlange

und es ist sicherlichnicht allesGoldwas glänzt.

Aber die Landschaft ist wunderschön, die Be­

völkerung ist grundsätzlich freundlich und

hilfsbereit. Es kommt auch immer darauf an,

wiemandenanderenMenschenbegegnet.Man

sollte allerdings nicht zu vertrauensselig sein.

was macht

eigentlich ...

Brigitte Lux