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Stärken im Netz

gemeinsam

besser nutzen

Die bisher erreichten Einsparziele liegen

durchschnittlich bei zehn Prozent. Zu wenig,

wie Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel

befindet und so soll die Zusammenarbeit ähnlich

gelagerter Unternehmen und Branchen der

Energie-Effizienz gemeinsam auf die Sprünge

helfen. Rund 500 Netzwerke sollen bis 2020

durch gemeinsame Zusammenarbeit spürbare

Effizienz-Gewinne erzielen. Ein ehrgeiziges

Vorhaben. Acht bis 15 Unternehmen, so die

Idee, könnten sich zusammenfinden, sich aus-

tauschen sowie Maßnahmen formulieren und

umsetzen. Nach drei bis vier Jahren, so die Vor-

stellungen der Bundesregierung, könnten erste

vorzeigbare Ergebnisse vorliegen. Die ca. vier

jährlichen Arbeitssitzungen der Netzwerkteil-

nehmer werden moderiert und dokumentiert.

Die Themen reichen von Energiemanage-

mentsystemen und Energieaudits über den

Einsatz regenerativer Energien, Kraft-Wärme-

Kopplung, energiesparende LED-Beleuchtung,

die Medien Kälte, Wärme, Druckluft bis hin zu

Analysen und Verbesserungsvorschlägen der

eingesetzten Energien. Ein ideales Arbeitsfeld

der VSE-Gruppe, insbesondere der FAMIS, die

in Industrie, Gewerbe und Kommunen in diesen

Bereichen verstärkt unterwegs ist.

Angesprochen sindbei derBildung vonNetzwer-

ken alle Branchen. Bei der Zusammensetzung

zusammenarbeit

G

emeinsammehr erreichen– so lautete vie-

le Jahre der Slogan der VSE. Jetzt gewinnt

diese Idee wieder an Fahrt. Das Bundeswirt-

schaftsministerium hat Ende letzten Jahres

die Initiative Energie-Effizienz-Netzwerke auf

denWeg gebracht. Sie ist Bestandteil desNati-

onalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE).

Ziel ist es, mit den Effizienz-Netzwerken die

vorgegebenen Energie-Effizienz-Ziele der

Bundesregierung bis 2020 zu erreichen.