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da das Besondere sein?“ Genau

diese bescheidene Art bringt ihm

viele Sympathien einundmacht neu-

gierig, mehr über ihn zu erfahren.

Er fährt ein 13 Jahre altes 27-Gang-Rad „In

den Niederlanden gibt es mehr Fahrräder als

Einwohner. Es ist dort das Fortbewegungsmit-

tel Nummer 1. Da ist fast alles flach, perfekt

zum Radfahren“, erzählt er. Als kleiner Bub in

seinemniederländischenHeimatort Ulestraten

hat er das Radfahren gelernt. Und so ist es

eine Selbstverständlichkeit, dass auch seine

beiden Töchter schon früh auf dem Rad sat-

telfest waren. Wenn die Familie Urlaubmacht,

sind die Clemens‘ auch mit dem Rad auf Tour.

„Radfahren ist prima, du tust etwas für die

Gesundheit, bist an der frischen Luft und es

ist umweltschonend“, schwärmt Dr. Gabriël

Clemens, der betont, kein Radsportler zu sein,

sondern denDrahtesel nur aus Lust und Laune

zu bewegen. „Radsport hat mich nur im Fern-

sehen interessiert, da habe ich immer gerne

die Tour de France gesehen.“ Was war sein

schönstes Erlebnis mit dem Rad? „2011 habe

ichmit meinemKumpel aus der Studentenzeit

eine Tour nach St. Petersburg unternommen.

Die ‚Weißen Nächte“ von St. Petersburg als

11

Radfahrer zu erleben, bleibt eine

unvergessliche Erinnerung.“

Manchmal sei das Rad einfach auch

nur das bequemste Fortbewegungsmittel.

„Wenn nämlich der Weg zu Fuß zu weit ist und

gleichzeitig mit dem Auto zu nah, dass es sich

nicht rentiert, den Wagen zu nehmen. Zudem

bleibt einemdann noch die umständliche Park-

platzsuche erspart.“

Der VSE-Vorstand hat sich vorgenommen,

zukünftig noch mehr zu radeln und mit dem

Fahrrad zur Arbeit zu kommen: „Gerade im

Sommer möchte ich es mehr nutzen“, sagt er.

Dass es noch viele Menschen gibt, die auf dem

Rad ohne Helm unterwegs sind, beschäftigt

ihn. „Das kann ich nicht verstehen. Der Helm

ist so wichtig für die Sicherheit“, betont der

44-Jährige. Umso mehr freut er sich, dass

ihn eine VSE-Mitarbeiterin auf den Helm auf-

merksam macht, als er gerade auf das Rad

steigen will. „Ich finde gut, dass Sie den Helm

thematisieren“, sagt er und zeigt auf seinen

Helm, den er vomGepäckträger holt. „Ich fahre

nurmit! Fahremit gutemBeispiel vorweg! Denn

die Sicherheit liegt mir amHerzen, imPrivaten

wie auch im Job.“ Und damit fährt er davon,

Richtung Staden.

[ml]

Auch

mal mit dem

Rad zur Arbeit:

VSE-Vorstand

Dr. Gabriël

Clemens