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einem Gurt, der augenscheinlich auch schon

länger nicht mehr im Einsatz war, fiel das Fazit

des VSE-Vorstandes sehr positiv aus: „Ich habe

gespürt, dass das Thema Sicherheit hier sehr

groß geschrieben wird und ständig an Verbes-

serungen gearbeitet wird.

FürArbeitssicherheit zusorgen, ist eineAufgabe,

die jeder Mitarbeiter eines Unternehmens hat.

Das fängt bei den Führungskräften an und geht

zusammen mit den Sicherheitsfachkräften bis

zu jedem Einzelnen. Jeder muss ständig auch

selbst darauf achten, obseineTätigkeit sicher ist,

er das richtigeWerkzeug benutzt und er für eine

Herausforderung ausreichend ausgebildet ist.“

Im November schon war VSE-Vorstand Dr.

Clemens mit ARGUS-Augen unterwegs im Un-

ternehmen. Gemeinsam mit Helmut Fuß, dem

Geschäftsführer der energis-Netzgesellschaft

unddemSicherheitsbeauftragtenGuntramRoth,

besuchte Clemens Baustellen in Püttlingen und

inEppelborn. Ziel dieserSicherheitsbegehung im

Netzbereichwar dieÜberprüfung der Einhaltung

aller Arbeitssicherheitsbestimmungen durch

eigene Mitarbeiter wie externe Dienstleister.

An der Baustelle in Püttlingen, wo eine externe

Firma imAuftrag der energis-Netzgesellschaft

Wasser- undGasrohre imTiefbau verlegte, wur-

de bei der Kontrolle der anwesendenMitarbeiter

festgestellt, dass die persönliche Schutzaus-

rüstung von allen vollständig getragen wurde

und dieBaustelle gemäß der straßenrechtlichen

Genehmigung vorschriftsmäßig gesichert war.

Was aber die verwendeten Baumaschinen und

Hilfsmittel anbelangte, konnte der externe

Dienstleister beimVSE-Vorstandallerdings nicht

punkten. So waren unter anderem das War-

tungsintervall des Baggers sowie die Prüffrist

der Rüttelplatte und die der Nassschneidema-

schineüberschritten. VerschiedenenKunststoff-

kanistern fehlte die korrekte Kennzeichnung

nachder Gefahrenstoffverordnungund eswurde

ein zerschnittenes und wieder zusammenge-

knotetes Kunststoffanschlagmittel zumHeben

und Transportieren benutzt, was verboten ist.

„Auf einer Baustelle ist es unerlässlich, dass

alleWerkzeuge undHilfsmittel turnusgemäßen

Prüfungen unterzogen werden und dass alles

in einem einwandfreien Zustand ist. Genauso

wichtig ist es aber auch, dass Werkzeuge und

Hilfsmittel ihrer Bestimmung gemäß eingesetzt

werden. Beideswar hier an der einen oder ande­

ren Stelle verbesserungswürdig“ so die nüch­

terne Bilanz des VSE-Vorstands.

Die zweite Baustelle in Eppelborn machte Dr.

Clemens dagegen mehr Freude. Alle Sicher-

heitspässewaren vorhandenundalleMitarbeiter

mit einer vollständigen Arbeitssicherheitsklei-

dung aus fluoreszierendemMaterial mit retro-

reflektierenden Streifen und Gurtzeug gegen

Abstürze bei der Dachbesteigung ausgestattet.

Die Fahrzeuge machten einen guten und auf-

geräumten Eindruck, die Prüfplaketten aller

Feuerlöscher waren aktuell und die fachlichen

Kenntnisse aller Beteiligten hinsichtlich ihrer

Tätigkeit und dem dafür notwendigen Arbeits-

schutz sehr gut.

[md]