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ren. Dies bedeutet auch große infrastrukturelle

Planungen der Straßenverkehrsführung sowie

eines Kreisels und der optimalen Anbindung

einmal von der Landstraße L 167 bzw. von der

Bundesstraße B 269 neu her. DieseMaßnahmen

sollen in 2016/2017 erfolgen.

In welchen wirtschaftlichen Bereichen sehen

Sie besonderes Wachstumspotential?

Unser größtes Potential sind die Arbeitsplät-

ze. Daher sind wir darauf angewiesen, neues

Gewerbegebiet zu erschließen, wie Eurozone,

Kunzelfelderhuf und der Erweiterung Häs-

feld, damit hier neue Arbeitsplätze im Handel,

Handwerk und Gewerbe entstehen und so eine

Weiterentwicklung der Gemeinde voranschrei-

tet. Aber auch im Tourismus sehen wir großes

Wachstumspotential. Hier bieten wir zukünftig

durch unserenMountainbikeparkmit einer noch

in der Planung befindlichen Kletterhalle eine

besondere Attraktion.

Auf welchen Gebieten arbeiten Sie mit Unter-

nehmen aus der VSE-Gruppe zusammen?

Die Gemeinde Überherrn wie auch die Toch-

tergesellschaft KDÜ arbeitet mit energis in der

Wasserversorgung, Energielieferung von Strom

und Gas sowie in der Straßenbeleuchtung, mit

VOLTARIS im Mess- und Zählerwesen sowie in

einem zukunftsorientierten Smart-Metering-

Projekt für unsere kommunalen Gebäude und

mit prego services und der VSE im Bereich der

kaufmännischen Geschäftsbesorgung und der

Lohn- und Gehaltsabrechnung gut und vertrau-

ensvoll zusammen.

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Welchen Stellenwert hat die VSE-Gruppe für

die Gemeinde?

Wir führen keine Skala von 1 bis ..., nein, wir

arbeiten dort zusammen, wo es Sinn macht

und beide ihre Stärken einbringen, um so das

Optimale für jeden Partner erreichen zu können.

Und so glaube ich, dass wir schon viel in der Ver-

gangenheit erreicht haben, aber auch zukünftig

nochmehr erreichenwollen. Dennwer zukünftig

etwas bewegen will, der braucht einen Partner

auf den er sich verlassen kann und ich glaube

auch hier einen verlässlichen Partner in vielerlei

Bereichen gefunden zu haben.

Was ist in Überherrn im Bereich der erneu-

erbaren Energien passiert und was geplant?

Wir verfolgen seit 2007 ein Energiekonzept, was

wir kontinuierlich Zug umZug umsetzen. So sind

mittlerweile 8 PV-Anlagen auf Gebäudenmit ei-

ner Leistung von ca. 530 kWp installiert worden.

Eine Freilandanlage wurde auf dem Linslerhof

mit einer Leistung von 10,4MWebenfalls gebaut.

MehrereBHKW’swerden inÜberherrn betrieben

und einigewerden noch gebaut, umso demCO

2

-

Ausstoß weiter zu reduzieren.

Zur Zeit gibt es zwei größere Projekte in Sachen

Windkraft. Zum einen im Brüchel mit 5 Windrä-

dern, das zweite Projekt befindet sich zur Zeit im

Interessenbekundungsverfahren und bezieht

sich auf die Gebiete St. Oranna/Sender in Be-

rus. Wie Sie sehen, reden wir nicht nur über den

Klimaschutz und von erneuerbaren Energien,

sondern wir arbeiten entschlossen daran, um

so wirklich einmal eine CO

2

-neutrale Gemeinde

zu werden.

[md]

Linke Seite oben: Blick auf Felsberg, unten: Alter Grenzplatz; oben: Sendeanlage Europe 1;

rechts von oben: Kirchen in Altforweiler und in Bisten, Torhaus Scharfeneck Berus und das Rathaus von Überherrn

>Weitere Infos:

www.ueberherrn.de