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Hybride Gebäude­

energiesysteme

sowie die wirtschaftlichste Betriebsweise fest-

legen. Je mehr Erzeuger desto komplexer die

Planung. Schließlich soll am Ende ein Mehrwert

für den Kunden herauskommen: weniger Primär-

energieeinsatz, mehr Energieeffizienz, geringere

Energiekosten. Das Ganze ist halt mehr wert als

die Summe seiner Teile.

ImBereich der Energieversorgung in Gebäuden ist

viel Know-howgefragt, sollendie unterschiedlichen

Systeme sich optimal ergänzen bzw. abgestimmt

aufeinander arbeiten. DasGanzemuss natürlich für

den Betreiber bzw. für den Kunden wirtschaftlich

und nachhaltig sein.

Instrumentarium von A bis Z

FAMIS verfügt über die entsprechenden Instrumen-

te zur nachhaltigen energetischen Gebäudebewirt-

schaftung sowie über jahrelanges praxiserprobtes

Know-how. Ob nun regenerative Erzeugungsanla-

gen, Kraft-Wärme-Kopplung oder konventionelle

Anlagen, FAMIS bringt die unterschiedlichen

Systeme der Elektro-, Wärme- und Kältetechnik

in Einklang.

Dabei arbeiten FAMIS und energis Hand in Hand.

Denn über energis hat FAMIS die Möglichkeit, auf

Wunsch des Kunden auf die historischen Energie-

verbräuche zurückzugreifen. Das Energiemonito-

ring liefert die entsprechenden Verbrauchszahlen

– wesentliche Grundlage für die Analyse-, um das

Zusammenspiel zu optimieren. Letztendlich ein

Prozess, der immer wieder geprüft und verbessert

werdenwill und inden so genanntenEnergieberich-

ten dokumentiert wird. Nur so sind letztendlich die

besten und harmonischen Töne herauszuholen.

Oder anders ausgedrückt: FAMIS kennt die Primär-

energieverbräuche, weiß um den Zusammenhang

der technischen Bestandsanlagen und verfügt

über das technische Know-how, nachhaltige und

wirtschaftliche Lösungen für den Kunden aus-

zuarbeiten und umzusetzen – einfach, pfiffig und

effizient gemacht. Von allem etwas. Hybrid eben.

[nea]

W

as die Natur uns schon lange vormacht,

hält immer mehr Einzug in die Energie-

wirtschaft: Hybride Energiesysteme. Ein paar

Beispiele gefällig?

Die Photovoltaikanlage auf demDach des Einfami-

lienhauses, die Wärmepumpe imKeller – einfach,

praxiserprobt und effizient. Strom aus der Sonne,

Wärme aus dem Boden, vernünftige Dämmung

und fertig ist das Passivenergiehaus. Bereits in

diesem Fall können wir im weitesten Sinne von

hybriden Energiesystemen sprechen. Im Prinzip

nichts Neues. Denn Häuser, die so funktionieren,

gibt es in Deutschland schon eine ganze Reihe.

Oder nehmen wir das Block-Heizkraftwerk im

Nebenraum des Firmengebäudes, Strom und

Wärme aus Erdgas, überschüssiger Solarstrom

für den Stromspeicher im Keller, dazu die not-

wendige Kälte für den Produktionsprozess aus

dem Absorptions-Kälte-Aggregat. Klingt schon

etwas futuristischer, aber dasNullenergiegebäude

kommt.

Die gleiche Technik noch einmal für das moderne

Bürogebäude, dazu die unterstützenden Anlagen

derWärmerückgewinnung, die Gebäudeautomati-

on und die thermischen Speicheranlagen. Exaktes

Zusammenspiel der verschiedenen Energiearten

und Energietechniken. Hybrid eben. Das kommt

schon nah dran an das Energieplushaus. Hört sich

sehr nach Zukunft an, ist es aber gar nicht.

Zusammenspiel entscheidet

Hybride Gebäudeenergiesysteme sind auf dem

Vormarsch. Es geht um die Verknüpfung von kon-

ventioneller und erneuerbarer Technologien für

Bestandsgebäude und Neubauten. Die einzelnen

Techniken sind bereits praxistauglich und im

Einsatz. Entscheidend bei hybriden Systemen ist

vielmehr, die verschiedenen technischen Systeme

so aufeinander abzustimmen, dass ein harmoni-

sches Ganzes entsteht. Somit gibt es eine klare

Anforderung an die Fachplaner für die technischen

Gewerke in den Gebäuden. Sie müssen mehrere

Energieerzeuger ideal miteinander verknüpfen

>Weitere Infos:

hermann.veith@famis-gmbh.de

Das Ganze ist mehr wert

als die Summe seiner Teile