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tung. Sechs Kollegen, darunter zwei Frauen,

teilen sich derzeit den Schichtdienst im Han-

delsraum und – wenn gewünscht – können sie

sogar in die zentrale Netzleitstelle in Saar­

brücken ausweichen. Dort ist man auf jeden

Fall nicht alleine, wenn’s draußen dunkel ist

und eine lange Nacht bevorsteht.

”Zukunftsperspektiven, die Unterstützung auf

allenEbenen, dieLust, Dinge anders zumachen

undweiterzuentwickeln, all das hat geholfen, in

kürzester Zeit ein Topteam aufzubauen”, freut

sich Bernd Baus, Leiter Energiebeschaffung

und Bilanzkreis-Verantwortlicher der VSE.

Die VSE hat sich damit ein weiteres zukunfts-

trächtiges Geschäftsfeld aufgebaut und sieht

in der Vermarktung von Regelenergie Strom

und Gas, den börsennotierten Geschäften mit

Energie rund um die Uhr, dem Bilanzkreis­

management und all den Geschäften, die

im Handelsraum abgewickelt werden, eine

wichtige Facette zur Weiterentwicklung des

Unternehmens.

Verbesserte Flexibilität, höhere Service-

Orientiertheit und ein hohes Maß an Eigen-

motivation sind geeignete Grundlagen für ein

gutes Geschäft. „Wenn andere schlafen, sind

Preisausschläge amMarkt durchaus lukrativ“,

bringt es Michael Küster auf den Punkt und

blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, wenn es

wieder heißt: „Neuer Kunde in Sicht!“ [nea]

Jahren kolossal geändert. Wettbewerb, Strom-

und Gasbörse, EEG-Direktvermarktung, sich

verändernde Kundenanforderungen, aber

eben auch neueMarktchancen. Die VSE hat die

Gelegenheit beim Schopf ergriffen und binnen

eines halben Jahres eine schlagkräftige Truppe

für das börsenorientierte 24-Stunden-Geschäft

Gas aufgebaut. Strom, das war schon immer

das Kerngeschäft der VSE, jetzt ist auch Gas

dabei. Es war ein ehrgeiziger aber lohnender

Kraftakt, erklärt Michael Küster, verantwort-

lich für die Vermarktung von Regelenergie

Strom und Gas bei der VSE. Akkreditierung

als Börsenhändler, Schulungen, Prüfungen,

Know-how-Transfer, Prozesse einstudieren

und umsetzen, ein stringenter Zeitplan – aber

mit der vollen Unterstützung des Vorstands,

des Betriebsrats und dem Engagement aller

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem

Team der Energiebeschaffung habe das super

funktioniert, so Küster weiter.

Volle Unterstützung auf allen Ebenen

Inzwischen hat sich das Schichtteam gut

eingespielt. Eigentlich ja auch nichts Neues

in der Energiewirtschaft. Man denke nur ans

Kraftwerk Ensdorf, an die Netzleitstelle, an

den 24-Stunden-Störungsdienst oder an die

vielen Kollegen mit Rufbereitschaft. Seit dem

1. Januar nun eben auch in der Hauptverwal-

>Weitere Infos:

kuester-michael@vse.de baus-bernd@vse.de

Auswirkungen am Folgetag sichtbar

„Das Interessante an der Arbeit nachts ist, dass

man die Folgen seiner Arbeit schon am nächsten

Tag sehen kann.“

David Hoffritz