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arolinHussinger fragtMitarbeiterInnender

VSE-Gruppe, was sie mit ihrem Unterneh-

men verbindet, was sie gut finden oder was

verbesserungsfähig ist. Heute: Christa Moritz,

Mitarbeiterin der VSE Verteilnetz.

kontakt: Hallo Christa, kannst Du mir mal kurz

Deinen Werdegang bei uns schildern?

Christa Moritz: 2007 begann ich mein duales

Studium der Betriebswirtschaftslehre an der

Berufsakademie Saarland (ASW) in Kooperation

mit der VSE AG. Während meiner Praxispha-

sen durchlief ich verschiedene Abteilungen

der VSE-Gruppe wie das Controlling und die

Energiebeschaffung bei der VSE AG, aber auch

Berichtswesen und Billing bei prego services.

Meinen Abschluss als Bachelormachte ich Ende

2010. Direkt danach fing ich imRegulierungsma-

nagement der VSE Verteilnetz GmbH an.

Wo Du noch immer arbeitest …

Stimmt.Wobei ichnachmeinemStudiumschnell

merkte, dass ichmich noch weiterbilden wollte,

umauch die technischen Sachverhalte besser zu

verstehen. Daher folgte dann ein Abendstudium

alsWirtschaftsingenieurin an der HTWSaarland.

2013 beendete ich das Studium als Master.

ImBereich der Netzregulierung tut sich aktuell

ja einiges …

Ja, das ist in der Tat so. Neben dem normalen

Tagesgeschäft werden wir immer wieder mit

neuen Anforderungen durch den Gesetzgeber

bzw. die Regulierungsbehörde konfrontiert.

Genau deshalb macht mir meine Arbeit aber

Spaß. Es gibt immer wieder neue Themen, die

durchdacht und umgesetzt werdenmüssen, das

macht dieArbeit sehr vielfältig. Aber nicht nur im

Netz stehen wir vor neuen Herausforderungen.

In der gesamten VSE-Gruppe wird es, gerade

in Zeiten der Energiewende, immer wichtiger,

gesellschaftsübergreifend zu denken.

Viele Kollegen haben großen Respekt vor den

anstehenden Veränderungen ...

Natürlich, das kann ich durchaus verstehen. Fakt

ist, dass uns die Rahmenbedingungen vorgege-

benwerden undwir nur begrenzteMöglichkeiten

haben, direkt auf diese einzuwirken. Unsere Auf-

gabe ist es nun, das Beste daraus zumachen und

an den Aufgaben zu wachsen. Man sollte aber

auch bedenken, dass gerade jetzt der Zeitpunkt

ist, an dem jeder von uns die Veränderungen

mitgestalten kann. Von zentraler Bedeutung für

einen gelingendenWandel in der Ener­giebranche

istmeinerMeinung nach eine offene und ehrliche

Kommunikation und damit einhergehend das

Nachvollziehen bestimmter Entscheidungen.

Du wirkst auf mich sehr positiv. Du veränderst

Dich also gerne?

Ja, zumindest versuche ich es. Und das ist der

Punkt, an dem jeder von uns beginnen sollte.

Man muss versuchen, offen für Neuerungen zu

sein. Ein Patentrezept für den perfektenWandel

in der Energiebranche gibt es nicht. Daher gilt

es, aktiv zu werden, neue Wege zu gehen und

sich von der Menge abzuheben. Veränderungen

beginnen im Kopf jedes Einzelnen und reichen

weit über die Unternehmenspolitik hinaus.

vse intern

Mein Job – meine VSE ...