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nach ein paar Bier). Ich rufe sie an und sie zeigt

sich überrascht, dass ich zuHause bin. „Ichwollte

doch nur mal zeigen, was wir so tolles haben“,

höre ich als Rechtfertigung. Das merk ich mir,

schoss mir durch den Kopf.

Ich lege den Hörer und den „Fremden“ weg und

frage mich, wie ich mich mit/in meinem Smart

Home fühle. Sicherer auf jeden Fall, zumal jetzt

auchAußenbewegungsmelder undRauchmelder

imEinsatz sind und auch energiebewusster, denn

stand by ist nicht mehr und 20 °C reichen auch.

Aber eigentlich fühle ich mich hip, so richtig hip.

Sollen mir doch die Jungen, die mir ständig mit

ihren Smartphones was vormachen, zeigen, wie

ihr Smart Home aussieht. Gut, diemeisten haben

noch keinHaus, aber egal: ich fühlemich hip. Und

mit demThema Juristen und Technik brauchtmir

auch keiner mehr zu kommen!

Von Berlin aus habe ich kürzlichmeiner Lebens-

gefährtin den Fernseher ausgeschaltet, denn da

stand ja noch eine Rechnung offen. Das Gespräch

danach war weniger hip ...

Hanno Dornseifer

Temperatur mit meinem linken Zeigefinger auf

dem Bildschirm. Die Raumtemperatur und die

Luftfeuchtigkeit ruft mir das System auch noch

zu. 20 °C sollten reichen, finde ich, also runter

mit dem Schieber, alles mit dem Zeigefinger.

Cool, im wahrsten Sinne.

Ichwar jetzt erst auf denGeschmack gekommen.

Rollladen steuern, so von – sagen wir –Mallorca

aus. Das wäre doch was… Ich lese die Beschrei-

bung und man empfiehlt mir „elektrischen“

Sachverstand. Den Rat nehme ich an. Vier Kabel

an dieRollladenunterputzsteuerung durch einen

Fachmann angebracht und ich zeige ihm, was

ich alles mit meinem iPad kann: Rollladen rauf

und runter. Da staunt der Fachmann und äußert

verblüfft: „Gebbds ned!“ (ins Hochdeutsche

über­setzt: „unvorstellbar“).

Ich laufe durchsHaus undüberlege, was kann ich

noch vernetzen? Klar: Fernseher, Stereoanlage,

Waschmaschine, Trockner. Nie wieder stand by.

Samstagabend nach Neujahr. Eigentlich wollte

ich auf ein paar Bier in die Stadt. Aber dann zieht

mich„DerFremde“ vonCamus zumwiederholten

Male in seinenBann. Plötzlich entfaltet dasHaus

Eigenleben. Licht an und aus, Rollladen hoch

und runter. Hui buh, das Schreckgespenst? Ich

habe einen Verdacht. Meine Lebensgefährtinwar

beruflich eingeladen (daher auch der Gedanke

Sensoren melden Ereignisse an Zentrale

Batteriespeicher

Möglichkeiten der Fernsteuerung

Raum- und Einzelsteuerung für Heizkörper

Funkschalter und Stecker integrieren

Beleuchtung und Geräte

Zentrale vernetzt das Haus

per Funk

„Smart Home“

Haben auch Sie Lust bekommen auf cleveres smartes Zuhause?

Informationen zu Smart home erhalten Sie unter:

www.energis-smarthome.de

und auch im

RWE SmartHome Shop unter

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