Wechsel im VSE-Vorstand: Dr. Georg Müller übergab ?Taktstock? offiziell an Tim Hartmann
19.12.2007VSE-Gruppe mit neuen Produkten, neuen Märkten und neuen Kunden für die Zukunft gerüstet
Nach rund vierjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied der VSE AG übergab Dr. Georg Müller am 19. Dezember 2007 in der Hauptverwaltung der VSE in Saarbrücken offiziell den symbolischen "Taktstock" an seinen Nachfolger Tim Hartmann. Er lenkt ab 1. Januar 2008 gemeinsam mit Prof. Leo Petry die Geschicke der VSE AG. Bereits im September wurde Hartmann vom Aufsichtsrat der VSE einstimmig in den Vorstand des Unternehmens berufen. Der aus dem Amt scheidende Müller wechselt in die Funktion eines Vorstandsvorsitzenden bei der RWE Rhein-Ruhr AG mit Sitz in Essen.
Lob und Anerkennung
Vor rund 200 Vertretern aus Politik und Wirtschaft gab es viel Lob und Anerkennung bei der Amtsübergabe für das scheidende Vorstandsmitglied Dr. Georg Müller. "Die VSE AG und mit ihr die gesamte VSE-Gruppe ist für die Zukunft trotz eines sich weiter verschärfenden Wettbewerbsumfeldes und zunehmend belastender regulatorischer Rahmenbedingungen gerüstet", betonte der VSE-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Jürgen Kroneberg, Mitglied des Vorstands der RWE Energy AG. Das saarländische Traditionsunternehmen VSE gehöre als gemischtwirtschaftliches Unternehmen mit einem weiterhin starken kommunalen Einfluss zu den erfolgreichsten Regional-Gesellschaften der gesamten RWE Energy-Gruppe.
Die VSE hat gemeinsam mit kommunalen und regionalen Partnern unter der Ägide Müller/Petry die Geschäftsfelder Energie, Telekommunikation, Facility Management, kaufmännische und technische Services konsequent weiter ausgebaut. Wachstumschancen nutzt die Gruppe inzwischen auch im benachbarten Ausland wie in Luxemburg durch artelis und FAMIS oder mit prego services und VOLTARIS im südwestdeutschen Raum. Mittlerweile zählen über 50 Unternehmen zur VSE-Gruppe mit rd. 2.600 qualifizierten Arbeitsplätzen. Die VSE AG als strategischer Kopf steuert und koordiniert diese Gruppe Länder- und Regionen übergreifend unter Beachtung der Markt- und Kundenerfordernisse, so dass die Gruppe als Ganzes deutlich mehr Wertschöpfung erzeugt als die Einzelunternehmen in ihrer Summe je zu leisten imstande sind. "Diese so erfolgreiche Entwicklung trägt deutlich die Handschrift von Dr. Müller", so Kroneberg weiter. "Was er als kooperativer Lenker gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Petry und einer motivierten Mannschaft auf die Beine gestellt hat, beeindruckt auch weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus."
Dank für die Unterstützung
Dr. Müller dankte allen, die ihn während seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied der VSE konstruktiv begleitet haben. "Ohne die gute Partnerschaft mit den saarländischen Städten und Gemeinden, ohne gute Beziehungen zu Kunden und Partnern aus der Region und vor allem ohne den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesamten VSE-Gruppe wäre die Weiterentwicklung der VSE zu einer schlagkräftigen Unternehmensgruppe nur schwer möglich gewesen. Die erfolgreiche Entwicklung der VSE ist auch Spiegelbild einer teamorientierten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit, von der alle profitiert hätten, die Unternehmen, die Belegschaft und die Region", so Dr. Müller in seiner Dankesrede. Er sei zuversichtlich, dass die VSE-Gruppe durch vorwärts gerichtete Konzepte, kreative individuelle Lösungen und ständiges Streben nach Effizienz und Prozessverbesserung auch mit seinem Nachfolger Tim Hartmann weiterhin positiv von sich reden machen würde.
Fortsetzung der partnerschaftlichen Kooperation
Hartmann, der an der Universität Passau Wirtschaftswissenschaften studierte, trat nach einer dreijährigen Tätigkeit bei der WESTLB in Düsseldorf 1999 in die Dienste des RWE-Konzerns ein. Zuletzt leitete er den Bereich Unternehmensentwicklung/M & A der RWE Energy AG. Internationale Erfahrung sammelte er bei Auslandsaufenthalten u.a. in Frankreich, Spanien, Italien und den USA.
Das Feld für die Fortsetzung der Wachstumsstrategie der VSE-Gruppe sei bestellt und lasse genügend Spielräume, so Kroneberg abschließend. Mit der Mischung aus langjähriger Erfahrung und starker regionaler Verbundenheit auf der einen Seite sowie strategischer Orientierung und internationaler Kompetenz auf der anderen Seite will die VSE-Gruppe die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihren regionalen Kooperationspartnern intensivieren und sich bietende Wachstumspotentiale in der Großregion erschließen. Oder anders ausgedrückt: Die VSE-Gruppe wird den eingeschlagenen Weg konsequent und partnerschaftlich weitergehen, um neue Produkte zu entwickeln, neue Märkte zu erobern und neue Kunden zu gewinnen.
