Strom aus der Zitrone

Das brauchst Du:
1 Zitrone, 1 Zink-Unterlegscheibe (die bekommst Du im Baumarkt in der Schraubenabteilung), 1 Zwei-Cent-Münze, 2 Drahtstücke, 2 Büroklammern aus Metall und 1 Kopfhörer

So geht´s:

  • Schneide vorsichtig zwei kleine Schlitze in die Zitrone, etwa zwei Zentimeter voneinander entfernt. In den ersten Schlitz steckst Du die Zwei-Cent-Münze, in den anderen die Zink-Unterlegscheibe.
  • Nimm ein Kabel zur Hand und entferne an beiden Enden etwa 2 Zentimeter der Plastikhülle, sodass der nackte Draht zu sehen ist. (Dabei lässt Du dir am besten von einem Erwachsenen helfen.) Das eine Ende des Drahtes wickelst Du um die Büroklammer. Das gleiche machst Du mit dem anderen Draht.
  • Verbinde die eine Büroklammer mit der Zwei-Cent-Münze und die andere mit der Unterlegscheibe.
  • Wickle nun die beiden freien Enden der Kabel um den Stecker des Kopfhörers. Jetzt ist der Stromkreis geschlossen. Wenn Du jetzt die Kopfhörer aufsetzt, kannst Du hören, wie Strom fließt. Es knistert laut und deutlich im Ohr.

  • Erklärung:
    Die unterschiedlichen Metalle von Münze (Kupfer) und Unterlegscheibe (Zink) dienen als Plus- und Minuspol einer Batterie. Sobald die beiden miteinander verbunden werden, wird im Inneren der Zitrone ein chemischer Prozess in Gang gesetzt: Weil Zinkatome ihre Elektronen weniger fest an sich binden als Kupferatome, gibt die Unterlegscheibe Elektronen an das Kupfer ab. Die Elektronen wanderen durch den Saft der Zitrone hindurch zur Zwei-Cent-Münze. Diese Wanderung der Elektronen ist nichts anderes als Strom. Das Experiment funktioniert übrigens auch mit einer Kartoffel.
        HINWEIS:
        Die Zitronen oder Kartoffeln solltet ihr nach dem Versuch auf keinen Fall mehr essen! Denn während des Versuchs werden nicht nur Elektronen, sondern auch so genannte "Metallionen" freigesetzt und in der Zitrone abgelagert. Diese können im Mund giftig wirken.